Schlägerei und Brand in der LEA

Neun Verletzte hat es bei einer Auseinandersetzung in der LEA in Ellwangen am Sonntagabend gegeben. Außerdem kam es zu einem kleineren Brand in einem der Zelte.

Ellwangen. Am Sonntagabend wurde die Polizei alarmiert, weil gegen 22.15 Uhr in der Landeserstaufnahmestelle handgreifliche Auseinandersetzungen stattfanden. Laut Polizei standen sich zwei Personengruppen in der Stärke von zusammen rund 50 Personen gegenüber, die teilweise mit Eisenstangen bewaffnet waren und vereinzelt Steine gegeneinander warfen, so die Polizei in ihrem Bericht.

Nachdem die Polizei ausreichend viele Kräfte vor Ort hatte, stellte sie sich zwischen die Gruppen, worauf sich die aufgeheizte Stimmung so weit beruhigte, dass die Personen den Ort verließen. Ein 31-jähriger Mann, der als Steinewerfer identifiziert wurde, wurde an Ort und Stelle vorläufig festgenommen. Aus den Gruppierungen meldeten sich neun Personen, die Verletzungen davon getragen hatten, vier von ihnen wurden anschließend im Krankenhaus ambulant behandelt.

Noch während die Polizei vor Ort war, wurde durch einen der Bewohner gemeldet, dass es in einem der Zelte zu einem Brand gekommen sei. Die Ellwanger Feuerwehr, die mit 24 Mann vor Ort war, konnte den Brand schnell löschen, Personen wurden durch den Brand nicht verletzt, so die Polizei.

Die Polizei hat die Ermittlungen zu den Umständen des Brandausbruchs aufgenommen. Es wurde festgestellt, dass der Brand im Bereich eines in Betrieb befindlichen Heizlüfters ausbrach. Die näheren Umstände sind noch Gegenstand weiterer Ermittlungen. Der Schaden am Zelt wurde auf etwa 3000 Euro geschätzt, zudem entstand an einem Streifenwagen ein Schaden von rund 1000 Euro, vermutlich durch einen Steintreffer, schreibt die Polizei.

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