Sechs Fälle, die für Aufsehen sorgten

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Große Fälle und Erfolge der Ermittler in Ellwangen

Ellwangen. Die Staatsanwaltschaft hat die spannendsten Fälle aufgelistet:

Familiendrama in Rot am See: Das Landgericht Ellwangen verurteilte einen 26-jährigen Mann aus Rot am See wegen Mordes in sechs Fällen und versuchten Mordes in zwei Fällen zu einer Freiheitsstrafe von 15 Jahren. Außerdem wurde die Unterbringung des Angeklagten in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Der Angeklagte hat bei einem Familientreffen seine Mutter und seinen Vater sowie vier weitere Familienangehörige erschossen.

Mord in Waldstetten: Am 14. Oktober 2020 tötete in einer Werkstatt für psychisch behinderte Menschen in Waldstetten ein 45 Jahre alter Mann eine dort beschäftigte Sozialbetreuerin mit einem Messer. Er wurde vom Landgericht Ellwangen wegen Mordes zu einer Freiheitsstrafe von 13 Jahren verurteilt. Außerdem wurde seine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet.

Kriegswaffen im Main-Tauber-Kreis: Die Staatsanwaltschaft Ellwangen führt Ermittlungen gegen einen 69-jährigen Rentner aus einer Gemeinde im Main-Tauber-Kreis. Bei einer Durchsuchung im März 2021 wurden insgesamt rund 60 Kriegswaffen, 140 Kurzwaffen, 70 Langwaffen, 8000 Schuss Munition und 6 Kilogramm Treibladungspulver für die Munitionsherstellung sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.

Rauschgiftbekämpfung: Nach längeren Ermittlungen konnte im August 2020 ein Rauschgifthändlerring im Landkreis Heidenheim aufgedeckt werden. Kopf der Bande waren zwei im Landkreis wohnhafte 28- und 30-Jährige, die zunächst aus dem Raum Bremen Kokain beschafften und in den Landkreis Heidenheim verbrachten. Dafür spannten die beiden zumindest fünf Kurierfahrerinnen in ihre Dienste ein. Es wurden insgesamt vier Haftbefehle gegen die Beteiligten vollstreckt. Zwei weitere Beteiligte konnte nach erfolgter Flucht später festgenommen und die bereits erlassenen Haftbefehle vollstreckt werden. Die 22-, 28- und 30-Jährigen wurden wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmittel in nicht geringer Menge zum Landgericht Ellwangen angeklagt und zu Freiheitsstrafen von 3 Jahren und 2 Monaten, 3 Jahren (und Unterbringung in eine Entziehungsanstalt), und 4 Jahren und 10 Monaten (und Unterbringung in eine Entziehungsanstalt) verurteilt.

Zwei Kilo Heroin: Am 26. April 2021 wurde an der Ausfahrt der A7 Aalen-Westhausen nach intensiven Ermittlungen ein von einem mutmaßlichen Drogendealer gesteuertes Wohnmobil von der Polizei kontrolliert. In dem Fahrzeug konnten circa zwei Kilogramm Heroin, ein halbes Kilogramm Kokain sowie Streckmittel aufgefunden und sichergestellt werden. Der 48-jährige Fahrzeuglenker und seine 46-jährige Ehefrau aus einer Gemeinde im östlichen Teil des Ostalbkreises wurden festgenommen. Die Ermittlungen dauern an. Es handelt sich um eine außergewöhnlich große Menge an harten Drogen.

Zehn Kilo Amphetamin: Am 10. Mai wurden im Raum Crailsheim nach umfangreichen verdeckten Ermittlungen mehrere Anwesen durchsucht. Es konnten über 10 Kilogramm Amphetamin und weitere Betäubungsmittel sichergestellt werden. Die beiden 25- und 23-jährigen mutmaßlichen Rauschgifthändler wurden festgenommen. Auch in diesem Fall dauern die Ermittlungen an. jhs

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