Seit 14 Tagen im Katastropheneinsatz

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Mitglieder der Ellwanger Gruppe des Technischen Hilfswerks leisten weiterhin Unterstützung für das Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz.

Ellwangen

Das Technische Hilfswerk aus Ellwangen ist im Einsatz in den Hochwassergebieten. Die Tätigkeit des Zugtrupps am Meldekopf, für die Erfassung von Einheiten von Feuerwehr und THW wurde nach über einer Woche Einsatz abgelöst.

Auch der Baufachberater kehrte am Sonntag aus Bad Neuenahr nach Ellwangen zurück. Zu den Aufgaben gehörte die bautechnische Beratung von Gemeinden und Einsatzkräften im Schadensgebiet.

Für die Beurteilung von Bauwerken ist eine fundierte Ausbildung notwendig, für die zusätzliche Absicherung wird diese meist im vier Augen Prinzip durchgeführt. Mit Gipsmarken, Rissmonitor oder Einsatz-Sicherungs-System werden die beschädigen Gebäuden auch längerfristig überwacht, dazu kommt natürlich noch eine gehörige Portion Erfahrung.

Aktuell sind drei Einsatzkräfte für die Logistik Unterstützung im Küchen- und Ausgabebereich am Nürburgring unterwegs. Bis zu 5000 Einsatzkräfte werden hier täglich mit Frühstück, Mittagessen, Abendessen oder Lunchpaketen versorgt.

Jüngst war auch der Präsident des Technischen Hilfswerks, Gerd Friedsam, zu Gast im Bereitstellungsraum und an den Einsatzstellen und verschaffte sich einen direkten Einblick in die Abläufe und Hilfeleistungen.

In Summe waren oder sind bis dato neun Einsatzkräfte in drei Modulen dort unterwegs. Modul 1 (Meldekopf) und Modul 2 (Baufachberater) leisteten 1152 Einsatzstunden. Das Modul 3 (Verpflegung) ist seit Samstag am Nürburgring. Rückkehr vermutlich am kommenden Wochenende. Im Hintergrund laufen auf regionaler Ebene die Abfragen und Transportfahrten für benötigtes Personal und Material. Diese werden durch den Ortsverband umgesetzt.

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