Servicepoint: Wie viel will die Stadt geben?

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Der Servicepoint am Bahnhof Ellwangen ist geschlossen. Wer Beratung in Sachen Schienenverkehr braucht, muss zum Reisebüro Singvogel indie Innenstadt gehen.
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Am Montag sind Gespräche mit Land, Landkreis,DB Vertrieb und GoAhead angesetzt.

Ellwangen. Die Schließung des Servicepoint am Bahnhof war Thema im Verwaltungsausschuss. Bürgermeister Volker Grab teilte mit, dass am Montag dazu eine Besprechung im Landratsamt angesetzt sei. Hintergrund der Schließung ist die geplante Kooperation von DB Vertrieb und GoAhead, beiden würde wohl eine Servicestelle im Radius von 500 Meter um den Bahnhof reichen. In Ellwangen verkauft das Reisebüro Singvogel in der Innenstadt Bahntickets, in ausreichender Entfernung. Die Stadt will aber weiterhin direkt im Bahnhof eine Servicestelle haben. "Was sind wir dafür bereit zu zahlen" sei die entscheidende Frage, meinte Grab. Bislang hätten Stadt, Landkreis und Land mit je 20 000 Euro dazu beigetragen den Abmangel des Servicepoints zu tragen. Allerdings brachen 2020 coronabedingt die Umsätze von 750 000 auf 250 000 Euro ein und Berthold Weiß meinte, der Schalter sei wohl nur eine Zwischenlösung bis sich die automatische Abrechnung im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) durchsetze. Herbert Hieber glaubt dagegen, dass man immer eine Beratung durch Personen brauchen werde. Bettina Vierkorn-Mack rief dazu auf, den ÖPNV auf allen politischen Ebenen zu stärken und Service nicht abzubauen sondern zu erhalten. Alle Fraktionen unterstützen die Anstrengungen der Stadtverwaltung. Gerhard Königer

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