Sonderführung zu Hexenwahn

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Aufgrund der großen Nachfrage bietet das Schlossmuseum Ellwangen am Sonntag, 6. September, um 18 Uhr nochmals eine Sonderführung zum Thema "Hexenwahn in der Fürstpropstei"an.

Ellwangen. Aufgrund der großen Nachfrage bietet das Schlossmuseum Ellwangen am Sonntag, 6. September, um 18 Uhr nochmals eine Sonderführung zum Thema "Hexenwahn in der Fürstpropstei"an. Die Teilnehmer erfahren den historischen Hintergrund der Verfolgungen in Ellwangen und Umgebung.

Im Mittelpunkt stehen dabei die bewegende Geschichte eines 16-jährigen Mädchens sowie die Rolle der fürstlichen Verwaltung. Der Rundgang führt neben der Besichtigung der Schlosskapelle zu zwei Räumlichkeiten im Schloss, die aus der Zeit des Hexenwahns stammen. In den Jahren 1588 sowie 1611 bis 1618 wurden im Ellwanger Gebiet rund 450 Personen als Hexen, Hexer und Zauberer verurteilt und hingerichtet – damals eine der schlimmsten Verfolgungen im südwestdeutschen Raum.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung per E-Mail: info@schlossmuseum-ellwangen.de erforderlich. Die Gebühr beträgt acht Euro. Die Örtlichkeiten werden so gewählt, dass die coronabedingten Erfordernisse eingehalten werden können. Info: www.ihro-fuerstliche-gnaden.de.tl.

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