Fußballspiel der Nationen: Sport, Spaß und Begegnung beim Fußball

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“Ellwangen gegen Rassismus” war das Motto beim 10. Fußballspiel der Nationen in Rindelbach.
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43 Männer aus neun Ländern spielten beim 10. “Fußballspiel der Nationen” in zwei Mannschaften und drei Halbzeiten für die Zukunft dieser Gesellschaft.

Ellwangen. Die Zukunft dieses Landes ist international, wie es bereits die Gegenwart ist und die Vergangenheit war. Zuwanderung ist von existenzieller Bedeutung in einer alternden Industriegesellschaft, der es in immer mehr Bereichen an Fachkräften mangelt.

In Ellwangen wird die Integration von Zuwanderern von vielen Initiativen getragen. Eine davon ist das “Fußballspiel der Nationen”, das am Freitagabend in Rindelbach vor zahlreichen Zuschauern zum 10. Mal ausgetragen wurde. Kicker aus neun Nationen traten bei diesem Freundschaftsspiel gegeneinander an: Profis, Hobby- und Promikicker waren bunt gemischt in die blauen und roten Trikots geschlüpft. Von den Jugendspielern des SV Rindelbach ließ man sich auf das Spielfeld begleiten.

“Ellwangen gegen Rassismus” war einmal mehr das Motto und bevor es losging, würdigte Oberbürgermeister Michael Dambacher in Kickstiefeln das Engagement von Bülent Yilmaz, der seit zehn Jahren seinen guten Draht zu verschiedenen Bundesligavereinen einsetzt, um Profis und ehemalige Profis für dieses Spiel nach Ellwangen zu holen.

Unter anderem waren Michael Schiele, Aufstiegs-Trainer von Eintracht Braunschweig, Erol Sabanov, ehemals FC Heidenheim und VfR Aalen sowie Fabio Kaufmann, Rechtsaußen beim Karlsruher SC dabei. Die Profibeteiligung ist für viele Ex-Fußballer aus Ellwangen ein Grund, bei diesem Spiel noch einmal die Kickstiefel zu schnüren. So liefen neben dem OB und Bürgermeister Volker Grab auch Ordnungsamtsleiter Thomas Steidle, der Leiter des Ausländeramts Jürgen Schäfer, der NetCom-Chef Bernhard Palm, LEA-Leiter Berthold Weiß, Bistro-Wirt Joti Agathangelidis und viele ehemalige Ellwanger Fußballer wie Mugge Knecht, Jens Rohsgoderer, Oki Eberhard und Mara Dostal auf.

Die reduzierte Spielzeit von zweimal 30 Minuten und stetiges Auswechseln ließen die “Alten Herren” neben den jungen Profis nicht allzu schlecht aussehen.

Mit 8:2 endete der durchaus sportliche Kick, den Schiedsrichter Hermann May souverän leitete. Beim Rahmenprogramm, Balljonglieren, Torwandschießen und Luftballonweitflug machten viele mit, immerhin gab es Trikots von Bundesligaprofis zu gewinnen. Höhepunkt war dann die 3. Halbzeit, das gemeinsame Abendessen in der Vereinsgaststätte, wo Paolo Santamaria ein exzellentes Büffet vorbereitet hatte.

OB Michael Dambacher und Bürgermeister Volker Grab spielten gemeinsam bei den “Blauen”.
Fabio Kaufmann vom Karlsruher SC mit Bürgermeister Volker Grab.

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