Stadtwerke dämpfen CO2-Abgabe

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Verbraucherpreise werden ab 1. Januar 2021 teurer. Die Stadtwerke geben nicht alle Kosten weiter.

Ellwangen. Ab dem 1. Januar 2021 bekommen CO2-Abgase einen Preis. Deutschland bezieht dann Emissionen aus Verkehr und Wärme durch das Emissionshandelsgesetz in den Klimaschutz mit ein. Ziel ist die Reduktion des CO2-Ausstoßes in Deutschland bis 2030 um 38 Prozent bezogen aufs Jahr 2005. Werden Brennstoffe auf fossiler Basis zur Nutzung in Verkehr gebracht, muss der Veräußerer künftig Zertifikate erwerben, deren Preis das Gesetz vorgibt. 2021 beträgt dieser 25 Euro pro Tonne CO2. Für Erdgaskunden bedeutet das eine Mehrbelastung von 0,46 Cent pro bezogener Kilowattstunde (kWh). Zusätzlich steigen die Netznutzungsentgelte um 0,1 Cent pro kWh für den Transport des Erdgases.

Die Stadtwerke Ellwangen geben diese Kostensteigerung aber nicht 1:1 weiter, sondern können diese durch sinkende Beschaffungspreise am Energiemarkt großteils abfedern, so diese in einer Pressemitteilung. Für Stadtwerke-Kunden könne die Mehrbelastung so auf nur etwa 0,22 Cent/kWh gesenkt werden. Für ein Einfamilienhaus würden die durchschnittlichen Erdgaskosten 2021 damit um etwa 36 Euro steigen. "Der Zertifikatehandel ist ein wichtiger Baustein, um die ehrgeizigen Klimaziele zu erreichen. So wird ein weiterer Anreiz zur Emissionseinsparung gesetzt", sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Stefan Powolny. "

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