THW: Neue Modulausbildung als Pilotprojekt

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Das THW Ellwangen bildete neue Kraftfahrer aus in einem neuen System, das als Pilotprojekt im Regionalbereich Göppingen angelegt war. ÌFoto: THW

Kraftfahrerausbildung in Theorie und Praxis sind Inhalt der ersten Übungswochen.

Ellwangen. Die ersten Ausbildungswochen des Jahres galten beim THW Ortsverband Ellwangen den Fahrerinnen und Fahrern, die in den Klassen B/BE und C/CE nach einem vorgegebenen Curriculum auf PKW, Mannschaftstransportwagen (MTW) und LKW geschult wurden.

Thema waren die rechtlichen Vorgaben im THW und bei der Fahrt mit Sonderrechten, also mit Martinshorn und im geschlossenen Verband. Geübt wurde auch das Wenden auf engen Flächen, Einparken, Slalomkurs und Zielbremsen.

Dazu kam die Fahrt mit Anhänger, auf befestigten Feldwegen und leichtem Gelände, sowie das Thema Technik und Sicherheit mit den unterschiedlichen Antriebs- und Getriebeversionen, Gleitschutzketten und Ladungssicherung, Seilwinde und Fahrzeuge mit Kippfunktion an den im Ortsverband vorhandenen Fahrzeugen. Zusätzlich wurden die Teilnehmer auf die Module „Handhabung der Hubladebordwand“ und „Einweiser und Sicherungsposten“ geschult.

Insgesamt wurden THW-Mitglieder in neun Modulen ausgebildet. Die Ausbildungsstunden variierten dabei von 20,5 Stunden für die Klasse B/BE und zusätzlichen 15 Stunden für die Klasse C/CE.

Das Ergebnis: Der Ortsverband hat nun acht neue Fahrzeugführende für PKW/MTW und zwei neue Fahrer für die Lastwagen.

Bereichsausbilder Reiner Mangold führte diese neu umgestellte Kraftfahrerausbildung als Pilotprojekt im Regionalbereich Göppingen durch.

Das Technische Hilfswerk ist eine Zivil- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes und untersteht dem Innenministerium. Der Ellwanger Ortsbeauftragte ist Mario Nagler.

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