Tim Bückner führt die CDU auf der Ostalb

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CDU Landtagsabgeordneter Tim Bückner setzt sich für den Güterverkehr in Baden Württemberg ein.
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284 Delegierte kommen zum Kreisparteitag nach Ellwangen. 69,5 Prozent wählen Bückner, 30,5 Christoph Konle.

Ellwangen Deutlich mehr Mitglieder als vom Präsidium erwartet, kamen zum CDU-Kreisparteitag in die Stadthalle. Für 150 war bestuhlt worden, 284 gaben am Ende ihre Stimme ab. Zuvor hörten sie engagierte Reden der beiden Bewerber, wobei Tim Bückner vielleicht mehr Aufbruchsstimmung verbreitete, indem er die Modernisierung der Parteistrukturen einforderte. "Ich hätte mir gewünscht, wir hätten schon heute eine Doppelspitze bilden können, ein Mann und eine Frau, die gemeinsam den Kreisverband führen." Christoph Konle setzte auf traditionelle Werte, Familie und christliche Orientierung. Vielleicht wurde ihm auch der Seitenhieb auf den Gegenkandidaten, die Abgeordneten sollten sich auf ihre Mandate konzentrieren, von dem ein oder anderen Parteimitglied übel genommen. Beide Kandidaten hatten ihre Netzwerke genutzt und die Anhänger mobilisiert. Tim Bückner hat als Landtagsabgeordneter und langjähriger Kreisgeschäftsführer mehr Sympathien auf seiner Seite. 196 Stimmen für ihn, 86 für Konle, 4 waren ungültig.

Stehende Ovationen gab es nach der Abschiedsrede von Roderich Kiesewetter, der sieben Jahre lang an der Spitze der Ostalb-CDU stand. Dass er nicht weiter kandidierte, begründete der Bundestagsabgeordnete mit seiner Arbeit in verschiedenen Gremien auf Bundesebene. Zudem müsse er verstärkt um die Wählerstimmen im Kreis Heidenheim kämpfen, um das Bundestagsmandat zu verteidigen. 

Christoph Konle

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