Umstrittene Pfadfinder in Ellwangen

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Die Schönenberger Kirche in der Abendsonne.
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An diesem Wochenende führt die Bundeswallfahrt der KPE nach Ellwangen. Die Diözese übt Kritik an der Pfadfindergruppe, die erwartet wird.

Ellwangen. An diesem Wochenende, 14. und 15. Mai, sollen in und um Ellwangen, im diözesanen Tagungshaus auf dem Schönenberg, aber auch in verschiedenen Kirchen der Stadt die Bundeswallfahrt der Katholischen Pfadfinderschaft Europas (KPE) stattfinden. Die KPE ist in der katholischen Kirche nicht unumstritten. Immerhin nimmt die Stabsstelle Prävention, Kinder- und Jugendschutz der Diözese dazu kritisch Stellung: So sei die KPE umstritten „wegen ihrer sehr konservativen, auf Angst aufgebauten Theologie und einer einseitigen Sexualmoral“. Sie gehöre nicht dem BDKJ oder einem deutschen katholischen Pfadfinderverband an. „Die Versammlung der KPE in unserer Diözese, einschließlich des  Vortrags mit dem Titel 'Wie sag ich‘s meinem Kind? Wie Eltern mit ihren Kindern über Sexualität und Gender sprechen können' beobachten wir kritisch“, schreibt Sabine Hesse, die Präventionsbeauftragte der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Ergänzend an diese Kritik wird angefügt, dass das Kinderdorf Marienpflege nicht am Programm beteiligt sei. Es gebe keine gemeinsame Aktivität oder geplante Begegnung mit den Kindern des Kinder- und Jugenddorfes. Lediglich eine Gruppe der KPE werde auf einer Wiese am Kinderdorf nachts zelten und einen Gottesdienst in der Kapelle feiern. 

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