Warum Ellwanger Schüler Michael Patrick Kelly reden

+
(von rechts nach links): Albina Balaj, Luca Köhler, Dr. Christina Bouwmeester, Teresa Schmid, Tim Faller, Anastasia Lieder).

Ein Friedensprojekt am Hariolf-Gymnasium hat das Ziel, Jugendliche wachzurütteln. Wie das funktioniert.

Ellwangen. Ein Video-Talk mit Michael Patrick Kelly war der Abschluss eines Friedensprojekts am Hariolf-Gymnasium in Kooperation mit weiteren Schulen aus Schwäbisch Hall, Ostfildern und Mainz.

Als vor zwei Jahren am Hariolf-Gymnasium die Idee entstand, das Projekt # PeaceBell in eine mehrwöchige fächerübergreifende Unterrichtseinheit einzubetten, standen im Fokus Jugendliche „wachzurütteln“, durch Eindrücke ihre Haltung zu ändern und damit einen Beitrag zu leisten, die Welt zu verändern.

Nach intensiver Vorarbeit startete das Projekt „#PeaceBell – Bildung schafft Frieden“ im November mit dem artstar Verlag, Düsseldorf. Aktuell scheint es naheliegend, dass man mit Frieden das Ende des Krieges meint. Aber die Schülerinnen und Schüler befassten sich eingehend damit, dass Frieden weit mehr bedeutet als nur die Abwesenheit von Waffen, Krieg, Gewalt oder Hass, sondern dass es viele weitere Dimensionen sind, die Frieden bedeuten: etwa innerer Frieden, Toleranz, Meinungsfreiheit, keine Diskriminierung, Ausgrenzung oder Mobbing. Deswegen zeigten, so die Teilnehmenden, solche Projekte, wie wichtig Engagement für Frieden ist.

Zurück zur Übersicht: Stadt Ellwangen

Mehr zum Thema

Kommentare