Wie der Norma optisch vergrößert wurde

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Der Norma wirkt wesentlich geräumiger, obwohl die sich die Ladenfläche nicht verändert hat.
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Die Norma-Filiale in der Ellwanger Innenstadt bietet auf 450 Quadratmetern dasselbe Sortiment wie der Markt in Röhlingen auf 800 Quadratmetern.

Ellwangen

Der Norma in der Ellwanger Innenstadt ist für viele Kunden nahezu unverzichtbar, weil man dort alles bekommt, was man so braucht und die zentrale Lage in der Marienstraße ideal ist für den schnellen Einkauf zwischendurch. 450 Quadratmeter groß, eigentlich viel zu klein für einen Discounter und ganz bestimmt weit unter der Normgröße für den Konzern. Doch Norma hält an dem Standort fest. Sechs Wochen war das Geschäft wegen Sanierung geschlossen, am Montag war Wiedereröffnung und viele trauten ihren Augen nicht: obwohl sich die Ladenfläche nicht verändert hat, wirkt die Filiale deutlich größer und übersichtlicher als je zuvor.

"Die Filiale wurde optisch vergrößert", umschreibt es Filialleiterin Anika Glied. Schon am Eingang und an den Kassen wurde neu strukturiert: Die Box für die neuen, etwas kleineren Einkaufswagen ist nach draußen verlagert, der Pfandautomat neu platziert und die neuen Kassen mit den Laufbändern etwas zurückgesetzt. So ergab sich eine großzügigere Situation am Eingang, die auch für die Anlieferung wichtig ist. Denn der Norma am Marienbrunnen hat keinen rückwärtigen Bereich für den Wareneingang. Jede Palette muss durch den Kundeneingang hindurch.

"Wir haben alles neu gemacht", sagt der Niederlassungsleiter in Dettingen, Mirco Schrameyer. Boden, Decke, Glasfront, Kühltheken und -regale, Backautomat, Kassen. Der Ellwanger Norma bietet das volle Sortiment auf deutlich weniger Grundfläche. Es sind weniger Exemplare pro Sorte im Regal, die Filialleiterin und ihre fünf Mitarbeiterinnen müssen öfter auffüllen.

"Ein großes Kompliment", macht Oberbürgermeister Michael Dambacher und betont, wie wichtig diese Innenstadtfiliale ist, insbesondere für ältere Menschen, die das Geschäft leicht zu Fuß erreichen können. Dass sich das Unternehmen und der Vermieter die Investition aufteilen, sei ein Beispiel dafür, dass Kooperation Gutes hervorbringt.

Expansionsleiter Roland Vetter bestätigt, dass diese Filiale für Norma durchaus ihre Bedeutung hat. Aufgrund der Innenstadtsituation und der fehlenden Parkplätze ist es eher nicht der große Wocheneinkauf, den die Kunden hier vornehmen. Es sind die oft die kleinen Besorgungen, die hier getätigt werden. "Ich hol das schnell im Norma", den Satz kennt wohl jeder, der in der Innenstadt lebt oder arbeitet.

Über die Ellwanger Norma-Filiale

Die Norma-Filiale am Marienbrunnen wurde im April 2000 eröffnet. Vorher war dort der Kaisers-Tengelmann. Norma hatte seit den 1950-er Jahren in verschiedenen anderen Gebäuden, unter anderem in der Spitalstraße ihre Filiale. Sie wird beim Konzern mit der Nummer 67 geführt, was bedeutet, dass die Ellwanger Filiale, die 67. war, die deutschlandweit eröffnet wurde. Die Filiale ist von Montag bis Samstag von 7 bis 20 Uhr geöffnet.

Der Norma am Marienbrunnen hat wieder geöffnet: (v.l.) Roland Vetter, Michael Dambacher, Anika Glied, Mirco Schrameyer, Michaella Babic-Flac, Mirko Ahmad, Verena Kiedaisch.
Mehr Platz für die Kunden: (v.l.) Roland Vetter, Verena Kiedaisch, Michael Dambacher, ,Mirko Ahmad, Michaella Babic-Flac, Anika Glied, Mirco Schrameyer.

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