Wie Schüleraustausch in der Pandemie geht

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Austausch digital: Das HG veranstaltete einen mehrtägigen virtuellen Schüleraustausch mit Langres. ÌFoto: privat

Am Hariolf Gymnasium trafen sich die Jugendlichen mit Schülern aus Langres online.

Ellwangen. Normalerweise sieht ein Französisch-Austausch am Hariolf Gymnasium so aus, dass die französischen Jugendlichen für eine Woche nach Deutschland kommen und die deutschen Schüler und Schülerinnen für eine Woche in der französischen Partnerstadt Langres zu Gast sein dürfen. In vielerlei Hinsicht eine bereichernde Veranstaltung, die in den letzten Jahren von sehr positiven und freundschaftlichen Erfahrungen geprägt und gestärkt wurde und in unserer Zeit immer wichtiger wird für uns und unser Nachbarland.

Dieses Jahr ist alles anders. Der Austausch musste, wie so vieles, wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Nichtsdestotrotz organisierte die Französischfachschaft mit den Lehrkräften Nora Sekler, Christina Gelderie und Oliver Lippmann einen mehrtägigen online-Austausch für die 9. und 10. Klasse des Ellwanger Gymnasiums. So begann die Aktion mit der 10. Klasse und im Anschluss mit der 9.Klasse über eine online Plattform der Schule/ Stadt. Hier konnten sich die Schüler nach kurzen Begrüßungs- und Eröffnungsworten der französischen und der deutschen Schulleiter in virtuellen Gruppenräumen, in denen jeweils zwei deutsche und zwei französische Jugendliche online waren, zu bestimmten Themen austauschen.

So war für die Franzosen ein Steckbrief ihres Korrespondenten auf deutsch und für die deutschen Schüler derselbe Fragebogen auf Französisch auszufüllen. Die meisten konnten im direkten Gespräch ihre bisherig erworbenen Fähigkeiten in der Fremdsprache unter Beweis stellen. Für die deutschen und französischen Fachlehrer war es spannend mit anzuhören, was die Kinder tatsächlich alles behalten.

Die Jugendlichen mussten ihre neuen Bekanntschaften viel zu schnell wieder gehen lassen, was vielleicht gar nicht schlecht war, wie die Aussage einer Schülerin der 9.Klasse zeigt: „Ich habe noch den ganzen restliche Nachmittag mit meinem Franzosen geschrieben…“ Es bleibt das Hoffen, dass bald wieder ein Treffen in Präsenz möglich ist.

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