Zum Tode von

Ottmar Richter

Ellwangen. Ottmar Richter wurde am 16. April 1925 in Ellwangen geboren. Nach seiner Schulzeit ergriff er eine kaufmännische Lehre. Fünf Jahre lang war Ottmar Richter im Krieg. Eineinhalb Jahre davon war er als Funker im Einsatz, drei Jahre verbrachte Richter in Gefangenschaft. Nach der Kriegsgefangenschaft kam er 1948 nach Hause und arbeitete im Schreibwarengeschäft seines Vaters mit, das er 1960 übernommen hat.

Zwei Kinder, Ottmar und Martin, gingen aus der Ehe mit seiner aus Bopfingen stammenden Frau Eugenie hervor, mit der er im November 2017 die Diamantene Hochzeit feiern durfte.

Damals gratulierte Oberbürgermeister Karl Hilsenbek und überreichte den Jubilaren eine Ehrenurkunde von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und ein Glückwunschschreiben der Stadt. "Wenn man von einer guten Tradition spricht, dann kann man mit Sicherheit auch von Ihnen und ihrem Geschäft sprechen", merkte der Oberbürgermeister damals an.

Gemeinsam führten die Richters das Schreibwarengeschäft am Marktplatz. Richter war ein Ellwanger Original und für seinen Humor geschätzt. Aus gesundheitlichen Gründen zog sich Richter ab 2013 aus dem Geschäftsbetrieb zurück, noch bis 2017 erledigte er jedoch Bürotätigkeiten und Bestellungen. Sein Sohn Ottmar führt das Geschäft fort.

Nun starb Ottmar Richter senior am 30. Juli nach langer schwerer Krankheit im Alter von 96 Jahren. Das Requiem ist am Donnerstag, 5. August, um 13 Uhr in der Basilika. Anschließend findet die Beerdigung auf dem Friedhof Sankt Wolfgang statt.

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