Zwei Euro mehr für die Feuerwehr

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Feuerwehr bei der Übung: in Ellwangen gibt es jetzt mehr Geld für die Ehrenamtlichen.
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Ellwangen. Der Verwaltungsausschuss stimmte am Donnerstagabend geschlossen dafür, den Entschädigungssatz für ehrenamtlich in der Feuerwehr Tätige von derzeit 13 auf 15 Euro anzuheben.

„Dieses Geld ist gut angelegt. Unsere Feuerwehr bringt so viel ehrenamtliches Engagement ein, nicht nur bei Übungen und Einsätzen“, sagte Jürgen Lang (FW/FBE).

„Diese Erhöhung ist maßvoll und nicht übertrieben. Damit liegen wir im Mittelfeld der umliegenden Städte“, stimmte Herbert Hieber (SPD) bei. Die Entscheidung des Ausschusses ist eine Empfehlung, den Beschluss fasst der Gemeinderat am 5. Mai.

Mit dem Entschädigungssatz steigt auch der Kostenersatz, der im Falle eines Einsatzes den Versicherungen berechnet wird. Statt 20,80 Euro sind künftig pro Person und Einsatzstunde 22,70 Euro zu bezahlen. Die Differenz zur Entschädigung von 15 Euro erklärt sich aus 7,73 Euro allgemeiner Kosten pro Einsatzstunde. Der Betrag ergibt sich aus der neuen Kalkulation nach der Änderung des Feuerwehrgesetzes. Für die die ehrenamtlich Tätigen der Feuerwehr dürfen maximal 80 Stunden pro Jahr abgerechnet werden.

Teurer werden auch Feuerwachen, der Kostenersatz für die Atemschutzübungsstrecke und andere Dienstleistungen. Außerdem wurde in die Satzung ein Passus aufgenommen, der es ermöglicht Umsatzsteuer zu berechnen, sobald die Finanzverwaltung sie einfordert. 

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