Stimmen der Grenze – Projekt am Limestor

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Kunstinstallation von Schülern des Ellwanger PGs am Limestor Dalkingen.

Wie Schüler des Ellwanger Peutinger Gymnasiums Geschichte greifbar machen.

Ellwangen/Rainau-Dalkingen. Der Obergermanisch-Raetische Limes gehört seit 2005 mit dem Hadrianswall und dem Antoninuswall in Großbritannien zum transnationalen UNESCO-Welterbe „Grenzen des römischen Reiches“.

Anlässlich des Jubiläums „1900 Jahre Hadrianswall“ wurde nun das Projekt „Frontier Voices, A creative Exploration − Stimmen der Grenze“ initiiert.

Angelegt als kunstbasierte, kreative Erkundung der Wahrnehmung des UNESCO-Weltkulturerbes beteiligt sich eine 8. bzw. 9. Klasse des Peutinger-Gymnasiums Ellwangen an einer künstlerischen Umsetzung ihres Verständnisses von Grenzen in Form von Papierschnitten verschiedener Gesichter in schwarz-weiß, die nun im Limestor in Dalkingen hängend installiert wurden. Dabei repräsentieren die individuellen Köpfe Charaktere, die über Grenzerfahrungen positiver oder negativer Art erzählen – geschnitten und geschrieben.

Die zentrale Idee hinter dem Projekt „Frontier Voices“ ist die Erforschung, der Ausdruck und der Austausch von Bedeutungen, Verbindungen und Wahrnehmungen der römischen Grenzen, einschließlich der Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Diese zeitgenössische Interpretation des Themas „Grenze“ wird betreut vom Geschichtslehrer Andreas Schaaf und der Kunstlehrerin Silke Schwab-Krüger.

Die Installation ist noch bis 6. November 2022 zu den Öffnungszeiten im Limestor zu sehen und sind dann während der Wintermonate bis ins neue Jahr von außen sichtbar.

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