Bürgermeister Leinberger: „Stödtlen liegt mir sehr am Herzen“

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Ralf Leinberger bewirbt sich nach 24 Jahren als Bürgermeister von Stödtlen für ein weiteres Mal bei der Bürgermeisterwahl am 7. November.
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In Stödtlen tritt Bürgermeister Ralf Leinberger für eine vierte Amtsperiode an. Im Interview schildert er seine Gründe für die erneute Kandidatur.

Stödtlen

Nach drei Amtsperioden und insgesamt 24 Jahren als Bürgermeister der Gemeinde Stödtlen hat sich Ralf Leinberger dafür entschieden, am 7. November ein weiteres Mal für das Amt zu kandidieren. Er ist der einzige Bewerber. Leinberger verspürt immer noch große Lust an der Arbeit und hat den Antrieb, die Gemeinde weiter zu gestalten und nach vorne zu bringen. SchwäPo-Mitarbeiter Achim Klemm befragte den Bürgermeister im Interview.

Warum haben Sie sich dafür entschieden, nach 24 Jahren nochmals als Bürgermeister von Stödtlen zu kandidieren ?

Ralf Leinberger : „Mir macht die Arbeit, obwohl sie in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen hat, weiterhin viel Spaß. Gemeinsam mit meinem tollen Rathausteam und dem Gemeinderat will ich die Gemeinde weiter entwickeln und fit machen für die Zukunft. Außerdem sind jetzt viele große Projekte angegangen worden, die zum Teil schon umgesetzt wurden. Diese möchte ich zu Ende bringen und mich ebenso neuen Herausforderungen stellen.

Welche Herausforderungen sind das?

Der Breitbandausbau ist da zum Beispiel zu nennen. Hier sind wir auf einem guten Weg und mit dem Breitbandausbau „Graue Flecken“ steht gerade eine weitere wichtige Aufgabe an. Die Arbeiten zum Umbau und Modernisierung des Klärwerks in Gaxhardt sind schon weit fortgeschritten. Nun müssen das Pumpwerk in Niederroden gebaut und Leitungen nach Gaxhardt gelegt werden. Das will ich erfolgreich zu Ende bringen.

Wenn Sie Rückschau auf die vergangenen drei Amtsperioden halten, was waren in dieser Zeit die Marksteine und die bedeutsamsten Projekte ?

Es ist viel erreicht worden und die Infrastruktur befindet sich in einem deutlich besseren Zustand als bei meinem Amtsantritt als Bürgermeister vor 24 Jahren. Ich würde ihn nun als sehr gut bezeichnen. Es musste Pionierarbeit geleistet werden.

Was heißt das konkret?

Gleich zu Beginn meiner Amtszeit wurde das Rathaus neu gebaut, es folgten der Bau des Bauhofes und des Feuerwehrmagazins im Gewerbegebiet. Es wurden sukzessive neue Baugebiete ausgewiesen, Gemeindeverbindungsstraßen saniert und beispielsweise der Kindergarten in Stödtlen erweitert. Die Generalsanierung und komplette Neugestaltung der Turnhalle und Grundschule und die Weiterentwicklung unseres Gewerbegebietes waren weitere wichtige Meilensteine während meiner Amtszeit. Der Erhalt unserer Arztpraxis war ein i-Tüpfelchen. Viele haben an der Umsetzung dieser großen Aufgaben mitgewirkt, ich durfte daran mitwirken. Die Zahl der Arbeitsplätze hat sich seit meinem Amtsantritt in Stödtlen verdoppelt, das kann sich glaube ich sehen lassen. Für die Betriebe setze ich mich mit ganzer Kraft ein.

Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Aufgaben in Stödtlen in der Zukunft ?

Zu nennen sind hier der Ausbau der Kinderbetreuung, der flächendeckende Glasfaserausbau, der Ausbau des Gewerbegebietes „Lachfeld“ und die Sanierung der Ortsteile und Verschönerung. Ganz wichtig ist natürlich auch die zur Verfügung Stellung von ausreichend Wohnbauland und die Suche nach geeigneten Flächen, besonders in Stödtlen und in Regelsweiler.

Wo genau kann weiteres Bauland entstehen?

In Stödtlen soll sich die bauliche Entwicklung an das Neubaugebiet „Hoffeld“ anschließen. Ein kleineres Baugebiet beim Rathaus wäre außerdem denkbar. Alle Vorhaben werden auf Nachhaltigkeit und im Hinblick auf die Ökologie geprüft.

Welche Projekte stehen außerdem an?

Wir sind außerdem in ersten Überlegungen, passende Standorte für Freiflächen-Photovoltaikanlagen zu finden. Ein tolles Jubiläumsjahr 2024 mit dem 1000-jährigen Bestehen Stödtlens ist auch nicht mehr so weit. Da müssen wir zahlreiche Vorbereitungen treffen für die verschiedenen Veranstaltungen und wir wollen da ein grandioses Festjahr der gesamten Bevölkerung bieten.

Würden Sie sich über eine hohe Wahlbeteiligung freuen ?

Ich freue mich über jede Stimme. Eine vierte Amtszeit wäre gut für die Entwicklung der Gemeinde. Eine hohe Wahlbeteiligung würde zeigen, dass sich die Bürger mit der Gemeinde identifizieren. Ich bitte die Bevölkerung, zur Wahl zu gehen, auch wenn ich der einzige Kandidat bin.

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