Private Spenden für Spielgeräte

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Der Vorsitzende des Freizeitclubs Stödtlen, Hariolf Pflanz und Gemeinderätin Miriam Graber übergaben einen Scheck in Höhe von 2500 Euro vom Freizeitclub Stödtlen an Bürgermeister Ralf Leinberger für das neue Spielgerät an der Liashalle. Der ehemalige Vorsitzende des Fördervereins Mehrzweckhalle Stödtlen, Andreas Geiß (von rechts) konnte weitere 5000 Euro der Firma Uhl Windkraft überbringen.
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Ein neues Spielgerät wurde beim Kinderspielplatz an der Lias-Halle in Stödtlen aufgestellt. Was sonst noch alles neu ist.

Stödtlen

Bei der Einweihung des neuen Spielgerätes auf dem Spielplatz bei der Liashalle betonte der Bürgermeister Ralf Leinberger: „Die Kinderspielplätze sind der Gemeinde sehr wichtig. Der hier auf dem Sportgelände wird durch das neue große Spielgerät erheblich aufgewertet.“ Falls an dieser Stelle ein größerer Spielplatz entstehen soll, dann verschwindet aber der sogenannte „kleine Festplatz“, der für verschiedene Veranstaltungen, wie zum Beispiel das Sommerfest des Kindergartens genutzt wird.

Aus den Reihen des Gemeinderates wurde angeregt, den Spielplatz an der Liashalle noch weiter auszubauen und attraktiver zu gestalten und dafür andere, weniger gut frequentierte in der Gemeinde aufzugeben. Bürgermeister Leinberger sagte dazu: „Spielplätze in Bebauungsplangebieten einfach aufzugeben ist nicht so ohne weiteres möglich. Will man das Gelände anderweitig nutzen, ist vermutlich eine Änderung des Bebauungsplanes erforderlich.“

In der Gemeinde Stödtlen gibt es insgesamt zehn Spielplätze. Die größten befinden sich jedoch in den Ortsteilen und werden dort teilweise vorbildlich durch Vereine, wie den Förderverein Kinderspielplatz Dambach, den Maibaumfreunden Gaxhardt und die Dorfgemeinschaft Strambach gepflegt. Bürgermeister Ralf Leinberger stellt klar: „Da auf allen Spielplätzen Kinder spielen, wäre ein Verlust teilweise sicherlich auch schmerzlich.“

Erhalt und Pflege der Kinderspielplätze lasse sich die Gemeinde Stödtlen auch einiges Kosten. „Alle Spielplätze werden regelmäßig kontrolliert und gewartet. Überwiegend übernimmt das unser Bauhof. Im Haushaltsplan sind in der Regel zwischen 5000 und 10 000 Euro enthalten, um Spielgeräte zu ersetzen und neue zu beschaffen.“

Der Spielplatz bei der Liashalle verfügt jetzt über ein neues Kletterkombigerät, das aus robustem Metall besteht. Es hat zusammen mit dem Fallschutz insgesamt 11 000 Euro gekostet.

Der Freizeitclub Stödtlen beteiligt sich an den Kosten mit einer Spende in Höhe von 2500 Euro. Außerdem kommen weitere 5000 Euro der Firma Windkraft Uhl hinzu, die den Betrag für den ehemaligen Förderverein Mehrzweckhalle Stödtlen bereitstellt.

Bürgermeister Ralf Leinberger freute sich über die Spenden sehr: „Ich hoffe natürlich, dass die Kinder das neue Spielgerät gut annehmen und fleißig darauf spielen werden.“

Alle Spielplätze werden regelmäßig kontrolliert und gewartet.“

Ralf Leinberger, Bürgermeister von Stödtlen

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