Stödtlen und die Sorgen um das Gas

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Das sagt Bürgermeister Ralf Leinberger im Rat über den Bürgersaal, die Schulen und die Hallen.

Stödtlen. In Stödtlen macht man sich große Sorgen in Bezug auf eine sichere Energieversorgung über den Winter. Bürgermeister Ralf Leinberger sagte: „Die Gasversorgung steht auf wackeligen Beinen. Wir haben uns kreisweit abgesprochen, was für einen Beitrag die Gemeinden zur Energieeinsparung leisten können. Unser Bürgersaal wird zum Beispiel nicht beheizt. An unseren Schulen gilt maximal 20 Grad und in öffentlichen Gebäuden sind 19 Grad vorgeschrieben. Ob Duschen in Turnhallen weiter betrieben werden und ob beheizt wird, hat man noch nicht abgeklärt.“

Leinberger sieht eine reelle Gefahr, dass man im Winter vom Gas abgeschaltet wird. „Wenn Firmen schließen müssen, weil die Rechnungen für Gas zu hoch sind, ist das ganz schlimm. Jede eingesparte Kilowattstunde Strom hilft uns in der jetzigen Situation sehr viel.“

Straßenbeleuchtung und LED

Auf Anfrage im Gemeinderat, Straßenbeleuchtungen in der Gemeinde ganz abzuschalten, erklärte der Bürgermeister: „Davon halte ich nichts. Die Straßenbeleuchtung ist Teil der Sicherheit. Wir haben ja schon die Beleuchtung bei uns um 24 Uhr reduziert.“ Gemeinderat Johannes Feil wünschte sich, dass die Straßenbeleuchtung ganz auf stromsparende LED-Beleuchtung umgestellt wird. „Wir behalten das im Auge“, versicherte Bürgermeister Leinberger darauf.

Windkraft Uhl wird am Freitag, 28. Oktober, den Abschluss des Bauprojekts der zwei weiteren Windkraftanlagen beim Freihof bei Birkenzell im Schafstall öffentlich begehen. Das wurde im Gemeinderat außerdem bekannt gegeben.

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