Bebauungsplan für den Hagenbucherhof

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Der Gemeinderat beschäftigte sich mit einem Vorentwurf eines vorhandenbezogenen Bebauungsplans für den Hagenbucherhof: Die Familie möchte dort ein Wohnhaus für die nächste Generation errichten, um den landwirtschaftlichen Betreib auch in Zukunft aufrecht

Gemeinderat will Neubau ermöglichen, um den Betrieb zu sichern.

Tannhausen. Der Hagenbucherhof bei Sederndorf hat den Gemeinderat Tannhausen bei seiner Sitzung am Montagabend beschäftigt. Die Familie hatte beantragt, dass die nächste Generation auf dem elterlichen Grundstück bauen darf, um den landwirtschaftlichen Betrieb in Zukunft fortsetzen zu können.Um das Vorhaben umsetzen zu können, muss ein vorhabenbezogener Bebauungsplan beschlossen werden.

Dazu war die Öffentlichkeit frühzeitig beteiligt, die Behörden und Träger öffentlicher Belange waren gehört worden. Joachim Zorn, Geschäftsführer der „stadtlandingenieure“ aus Ellwangen, stellte die Planung und die eingegangenen Bedenken und den Umgang damit vor. Ziel sei es, den landwirtschaftlichen Betrieb im Hagenbucherhof zu erhalten. „Dazu ist dieser Schritt notwendig“, so Zorn. Es sei klar, dass schützenswerte Dinge – ein Teil einer Streuobstwiese – betroffen sind. Das Bauvorhaben sei dennoch zu befürworten. Der Wegfall mehrerer Obstbäume werde durch Neupflanzungen ausgeglichen, bedrohte Arten seien nicht gefährdet.Sämtliche angedachten Alternativlösungen seien geprüft worden, seien aber allesamt nicht umsetzbar, beispielsweise weil die Zufahrtsmöglichkeit fehle, die Gebäudestruktur geändert werden müsse. Der Flächennutzungsplan müsse angepasst werden, so Zorn. Die Ratsmitglieder stimmten dem Entwurfs- und Auslegungsbeschluss zu.

Nach der Auslegung kommt das Thema für den Satzungsbeschluss wieder in den Gemeinderat. Anschließend könnte - wenn alles gut läuft – der Bebauungsplan im Frühjahr in Kraft treten.

pe

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