Bürgermeisterwahl Tannhausen: Aus sechs Kandidaten werden vier

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Die Vier Kandidaten: Daniel Ott, Stephan Slavik, Daniel Göggerle und Siegfried Czerwinski.
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Tannhausen hat für den zweiten Wahlgang vier Bewerber. Zwei haben ihre Kandidatur zurückgezogen.

Tannhausen. Aus Sechs werden Vier. Vier Kandidaten sind es nun im zweiten Wahlgang der Bürgermeisterwahl in Tannhausen am Sonntag, 22. Mai.

Bis Mittwochabend, 18 Uhr, hatten die Bewerber um die Nachfolge von Tannhausens Bürgermeister Manfred Haase Bedenkzeit, um sich zu entscheiden, ob sie in gut einer Woche in die zweite Runde gehen. Dazu entschlossen haben sich: Erstens, der 27-jährige Agrarfachmann Daniel Göggerle aus dem Stödtlener Ortsteil Stillau, der beim ersten Wahlgang 30,26 Prozent der Stimmen für sich gewinnen konnte und damit auf Platz Zwei rangierte. Auch bei Siegfried Czerwinski ist die weitere Kandidatur keine Überraschung. Der 42-jährige Diplom-Verwaltungswirt aus Wesel am Niederrhein hatte mit 37,95 Prozent Stimmenanteil die meisten Wähler überzeugt.

Ebenfalls entschlossen ist Stephan Slavik, Diplompolitologe, 46, aus Kirchheim am Ries. Er hat sich entschieden, weiter zu kämpfen. Für ihn waren es im ersten Wahlgang 9,96 Prozent der Stimmen gewesen. Daniel Ott (41), der die Gemeindekasse in Ellenberg führt und mit seiner Familie im Nördlinger Stadtteil Löpsingen lebt, hatte die drittmeisten Stimmen geholt: 21,06 Prozent.

Damit ist das Quartett komplett. Manfred Meyer, Polizeioberkommissar aus Trochtelfingen und Frank Sailer, Kaufmann aus Kerkingen, beide 55, haben sich entschieden, am 22. Mai nicht mehr anzutreten. Sie hatten jeweils zwei beziehungsweise drei Stimmen bekommen gehabt.

Um 18.30 Uhr hat der Gemeindewahlausschuss am Mittwochabend getagt, die Bewerbungen für die zweite Runde der Wahl geprüft und beschlossen. Ein weiterer, ganz neuer Bewerber hatte sich nicht gemeldet. Das wäre grundsätzlich möglich gewesen.

„Eine einfache Mehrheit reicht im zweiten Wahlgang. Jetzt zählt wirklich jede einzelne Stimme“, sagt Noch-Amtsinhaber Manfred Haase. Und fordert die Bürger auf, genauso fleißig von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen, wie am 8. Mai. Da war die Wahlbeteiligung bei 70,17 Prozent gelegen.

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