Grünes Licht für erlebbare Umwelt

Tannhausen spricht sich für den í Pfad der Biodiversität aus, der mehrere Gemeinden verbinden soll.

Tannhausen. Die Gemeinden Tannhausen, Stödtlen und Unterschneidheim machen sich gemeinsam stark für mehr Biodiversität auf der Ostalb. Mit einem Pilotprojekt wollen die Kommunen nun das Thema voranbringen. Grundlage ist eine Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg. „Die Landschaft ist ideal, um Biodiversität für Wanderer und Spaziergänger erlebbar zu machen“, meint auch Tannhausens Gemeinderat Gerhard Goldammer. In der Gemeinderatssitzung hat Goldammer die Pläne für einen Biodiversitätspfad noch einmal vorgestellt.

Heimische Pflanzenwelt

Entlang des acht Kilometer langen Pfades sollen Blühstreifen und Blühflächen die Besucher durch die Landschaft geleiten. An vier Stationen bekommen die Besucher dabei wertvolle Informationen zu den Themen Heide, Hecken, Bienen und Weiden. Weitere Infostationen zu den Themen Wald, Streuobst, Blumenwiese und Gewässer sind noch in Planung. Sitz- und Ruhebänke entlang der Strecke laden zum verweilen und beobachten der Natur ein.

„Wir wollen mit diesem Projekt auch die Naherholung fördern“, sagt Goldammer. Dazu gehören auch verschiedene Einkehrmöglichkeiten wie ein Vesperstüble oder ein Kaffee. Das Land ließ sich von diesem Konzept der drei Kommunen überzeugen und fördert die Errichtung des Biodiversitätspfades mit insgesamt 55000 Euro. „Hier hat uns auch der Landtagsabgeordnete Winfried Mack sehr geholfen, der überzeugt vom Erfolg dieses Projekts ist. Genauso wie der Initiator des Biodiversitätspfades, Stödtlens Bürgermeister Ralf Leinberger, der das Projekt mit Nachdruck ins Laufen gebracht hat“, so Goldammer. Die Räte stimmten einstimmig für den Pfad. ⋌mab

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