Viel geleistet in 25 Jahren

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Die Ehrungen des OGV Tannhausen. Von Rechts Bürgermeister Siegfried Czerwinski und Karl Johann van Eeck. ⋌Foto privat/Karl Spegel

Der Obst- und Gartenbauverein Tannhausen feiert sein 25-jähriges Jubiläum. Ein Rückblick auf eine bewegte Geschichte.

Tannhausen

Der am 19. September 1997 im damaligen Gasthaus „Ochsen“ in Tannhausen gegründete Obst- und Gartenbauverein Tannhausen – er wurde der 15. Verein im Ort – lud zu seiner 25. Jahreshauptversammlung und anlässlich seines Jubiläums in die festlich geschmückte Turn- und Festhalle Tannhausen ein und das Interesse an diesem Verein, der seit seiner Gründung an der Mitgestaltung im Ort beteiligt ist, war sichtlich groß.

Nach der Begrüßung der Gäste und der Totenehrung ließ der seit 2004 in seiner fünften Amtsperiode amtierende 1. Vorsitzende Herbert Reschke die vergangenen 25 Jahre ganz bewusst in schwäbisch und hochdeutsch Revue passieren und erinnerte an die von Michael von Thannhausen geleitete „bewegte“ Gründungsversammlung, als 47 Männer und Frauen sich spontan bereiterklärten, den OGV Tannhausen zu gründen und Hermann Janka für ein Jahr zum ersten Vorsitzenden zu wählen. Bis Ende des Jahres 1997 waren es dann insgesamt 61 Gründungsmitglieder und heute sind es 163 Mitglieder, die den Verein unterstützen.

Der 1997 als 2. Vorsitzender gewählte Karl Kohnle übernahm 1998 die Führung des Vereins und leitete sechs Jahre lang die ersten Aktivitäten des Vereins, ehe der OGV Tannhausen unter der Leitung von Herbert Reschke bereits Ostern 2005 auf dem Dorfbrunnen gegenüber der historischen Ortskirche Sankt Lukas und neben dem Gasthaus „Ochsen“ – hier stand bis Anfang der 70er-Jahre das alte Tannhausener Rathaus - mit einer prächtig geschmückten Krone den Brunnen dekorierte, die dann auch vom damaligen Pfarrer Manfred Schmid geweiht wurde.

2006 wurde der Lerngarten rundum mit einer bunt gemischten Hecke eingesäumt. Hinzu kamen eine Kräuterschnecke, ein Weideniglu, ausgesuchte Spalierbäume und Beerensträucher. Bereits 2007 begann die Planung für eine Gerätehütte unter großer Mithilfe örtlicher Unternehmen sowie der Vereinsmitglieder.

2012 wurde ein 12 Meter tiefer Brunnen zur notwendigen Wasserversorgung gebohrt, 2014 folgte dann der Stromanschluss ab dem Schützenhaus und die Pergola neben der Gerätehütte mit Kletterrose und „Wildem Wein“ samt einer großzügig gesponserten massiven Sitzgruppe wurde zu einem beliebten Treffpunkt im Garten.

Der Verein übernahm ab 2015 die Pflege der rund 600 Obstbäume des Streuobstbestandes der Gemeinde.

Das Sahnehäubchen des Lerngartens wurde ab 2018 die Anlage des schmucken sowie äußerst informativen „Bauerngärtles“ samt „Bier- und Kräutergärtle“ und ein historischer Leiterwagen zierte schon zuvor den Lerngarten, von dem man einen herrlichen Blick auf Tannhausen genießen kann.

Herbert Reschke erinnerte auch an die vielen Fahrradtouren, Ausflugsfahrten, Wanderungen, Kaffeenachmittage sowie insbesondere an die begeistert von Kindern aufgenommenen Kartoffelfeten und das Schnitzen von Rübengeistern oder das Pressen von Äpfeln zu Apfelsaft und schloss seine Revue mit den Worten: Unser Garten ist für Besucher immer geöffnet!

Michael von Thannhausen erinnerte in seinem Grußwort an die von ihm 1997 geleitete und aus seiner Sicht nicht ganz einfache Gründungsversammlung.

Der seit Jahren amtierende Kassier Gerhard Mack erläuterte anschließend seinen Kassenbericht, der zuvor von Martin Gloning und Josef Göggerle überprüft worden war. Bürgermeister Siegfried Czerwinski lobte die vielfältigen Aktivitäten des OGV Tannhausen innerhalb der Gemeinde und bat um Entlastung der Vorstandschaft, die auch einstimmig erfolgte.

Herbert Reschke dankte danach allen, die am Aufbau und zum Gelingen des Jubiläumsabends beigetragen haben, insbesondere Karl Spegel, der seit 2008 den OGV fotografisch begleitet.

Karl-Johann van Eeck, Ehrungsverwalter vom Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine Aalen dankte dem OGV Tannhausen für seine großartige Arbeit der vergangenen 25 Jahre.

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