Tauftag von Jeningen am 5. Januar

Die „action spurensuche“ feiert den Tauftag des seligen Philipp Jeningen in der Liebfrauenkapelle.

Ellwangen. Am Donnerstag, 5. Januar, um 19 Uhr feiert die „action spurensuche“ den Tauftag des seligen Philipp Jeningen (+ 1704) in der Liebfrauenkapelle der Basilika St. Vitus in Ellwangen. Am Vortag von Dreikönig im Jahre 1642 wurde Jeningen in Eichstätt auf den Namen Johann Philipp getauft. Unter dem Wort Jeningens „Lasst und wie die Sterne wandeln“ wird das Gebet als Erste Vesper des Festes der Erscheinung des Herrn, also dem Dreikönigstag, begangen.

Der Stern von Betlehem, dem die drei Weisen aus dem Morgenland folgen, ist Sinnbild einer Weise des Menschseins. Der Stern sagt an: „Du bist nicht geworfen in eine sinnlose Welt, sondern getragen, gewollt, geliebt.“ Diese Zusage kommt im Sakrament der Taufe in besonderer Weise zum Ausdruck. Aus ihr werden die Christen befähigt, „demütig unter dem Gesetz Höhenwege zu wandeln“, wie es Philipp Jeningen ausdrückte. Damit sind Leid, Not und Tod in der Welt nicht übersprungen. Vielmehr werden die Wunden Jesu etwa in der Dichtung des Jesuiten Friedrich von Spee selbst zu rot leuchtenden Sternen am Himmel, die Trost und Halt in die Weltzeit herableuchten.

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