THW verhindert Gebäudeeinsturz

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Nach eingehender Beratung entschied sich das THW dafür, das Gebäude abzustützen. Fotos: THW

30 Einsatzkräfte waren bis tief in die Nacht in Rosenberg im Einsatz.

Rosenberg. Das Technische Hilfswerk aus Ellwangen und Kirchheim hat in Rosenberg ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt: Ein Gebäude drohte einzustürzen, aber die 30 Einsatzkräfte, die mit sieben Fahrzeugen, Anhänger und Netzersatzanlage anrückten, haben den Einsturz verhindert.

Laut dem Technischen Hilfswerk kam es bei Bauarbeiten zum Abrutschen eines Fundaments an einem Gebäude. Hinzugezogene Statiker, Holzbaufirmen und der THW-Baufachberater beurteilten die Lage als kritisch und entschieden sich für eine Abstützung.

Dafür passten die Experten zwei vorgefertigte Stützböcke auf die örtliche Gegebenheit an, stellten sie auf und verschraubten die Stützen mit dem Gebäude.

Zusätzlich musste die Holzkonstruktion des Gebäudes durch die Bergung des THW Ellwangen unterbaut werden. Da der Untergrund überwiegend aus Schotter bestand, entschieden sich die Ellwanger für eine Beschwerung und Sicherung des Abstütz-System-Holz (ASH) mittels Betonblöcken.

Während der gesamten Arbeiten wurden die Einsatzstelle durch das Einsatzsicherungssystem (ESS) des THW Kirchheim überwacht. Die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung (FGr N) sorgte für ausreichend Licht und Strom am Zuschnittplatz und an der Einsatzstelle.

Anwohner versorgen THW

Insgesamt waren 30 THW Einsatzkräfte aus Ellwangen und Kirchheim mit sieben Fahrzeugen, Anhänger und Netzersatzanlage im Einsatz. Der Einsatz war gegen 1 Uhr nacht beendet. Einen besonderen Dank sprachen die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks übrigens den Anwohnern aus: Sie versorgten die Arbeiter während des gesamten Einsatzes mit Heißgetränken und kleinen Leckereien.

Das Team war bis tief in der Nacht im Einsatz.

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