Unfall aufgrund Provokation - Zeugen gesucht

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Symbolbild

Einen Auffahrunfall hat ein Raser auf der A7 provoziert.

Ellwangen. Weil ein Autofahrer auf der A7 andere mit Bremsmanövern provoziert hat, ist es am Donnerstagabend zu einem Unfall gekommen. Dabei entstand ein Schaden von rund 18 000 Euro.

Verursacht wurde der Unfall durch einen Mercedesfahrer, der auf dem linken Fahrstreifen der A7 in Fahrtrichtung Ulm unterwegs war. Zwischen den Anschlussstellen Dinkelsbühl/Fichtenau und Ellwangen bemerkte er einen vorausfahrenden Kleintransporter, der gerade einen Laster und ein Auto mit Anhänger überholen wollte. Der 51-Jährige fuhr in diesem Zuge mit sehr hoher Geschwindigkeit an den Kleintransporter heran und betätigte seine Lichthupe.

Nachdem er überholt hatte, scherte der Fahrer des Kleintransporters wieder auf die rechte Spur ein. Der 51-Jährige scherte daraufhin unmittelbar vor dem Kleintransporter ebenfalls auf die rechte Fahrspur ein und bremste sein Fahrzeug stark ab.

Um einen Auffahrunfall zu verhindern, musste der Kleintransporterfahrer ebenfalls abbremsen und auf die linke Fahrspur ausweichen. Der 51-Jährige wechselte daraufhin ebenfalls auf die linke Fahrspur und betätigte erneut seine Bremse. Der Kleintransporter wechselte deswegen zurück auf die rechte Fahrspur.

Eine dem Kleintransporter nachfolgende, 23-jährige Autofahrerin bremste daraufhin ihr Fahrzeug ebenfalls stark ab, um ein Auffahren auf den Kleintransporter zu verhindern, der zu diesem Zeitpunkt nur noch etwa 30 Kilometer pro Stunde schnell war. Dem Wagen der 23-Jährigen folgte der 53-jährige Fahrer eines Autos mit Anhänger, der zuvor überholt worden war. Ihm gelang es nicht mehr, sein Fahrzeug vollständig abzubremsen. Er fuhr er auf den Wagen der 23-Jährigen auf. Der 51-jährige Unfallverursacher flüchtete von der Unfallstelle, konnte jedoch aufgrund des Kennzeichens ermittelt werden.

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