Kommentar

Den Rückenwind nutzen

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Jürgen Kunze
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Zur Bürgermeisterwahl in Unteschneidheim.

Unterschneidheim hat die B-Frage geklärt, in einem geräuschlosen Wahlkampf, der um Sachthemen und Inhalte geführt wurde und mit einem klaren Ergebnis endete, mit dem so keiner gerechnet hatte. Eine Zwei-Drittel-Mehrheit im ersten Wahlgang für einen grünen Kandidaten in Unterschneidheim ist nichts anderes als eine Sensation. Sicher ist der Erfolg in der ehrlichen, frischen Art von Johannes Joas zu suchen und absolut verdient. Joas auf den aktuellen Höhenflug der Grünen zu reduzieren, ist zu kurz gegriffen. Doch auch sein unterlegener Mitbewerber, der von der CDU unterstützte Hauptamtsleiter Unterschneidheims, Jan-Erik Bauer, war ein passabler Kandidat. Und so muss es einen schon nachdenklich stimmen, wenn es der CDU im Kernland wiederholt nicht mehr gelingt, ihre Wählerschaft zu überzeugen. Nun gilt es für Joas, den Blick nach vorne zu richten. Unterschneidheim ist vor allem immer dann stark, wenn die ganze Gemeinde an einem Strang gezogen hat. Die Leute weiterhin so mitzunehmen und gemeinsam für die Zukunft zu begeistern, wird eine der Hauptaufgaben des neuen Chefs im Rathaus. Den Rückenwind nutzen

Den Artikel zum Nachlesen: Johannes Joas ist neuer Bürgermeister in Unterschneidheim

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