Die Stimmung der Heiligen Nacht

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weihnachtsmusical, grundschule unterschneidheim Foto: privat

Warum die jungen Schauspieler der Franz-Bühler-Grundschule Unterschneidheim stürmischen Applaus für ihr weihnachtliches Musical „Treffpunkt im Stall“ bekamen.

Unterschneidheim

Die Franz-Bühler-Grundschule hatte zum traditionellen Weihnachtsgottesdienst mit integriertem Musical in die St. Peter und Paul Kirche in Unterschneidheim einladen. In der übervoll besetzten Pfarrkirche wurden die Erwartungen der zahlreichen Besucher bei Weitem übertroffen.

Lichtertanz im Kirchenraum

Den Auftakt machten die Erstklässler von Claudia Rößner, die einen stimmungsvollen Lichtertanz durch den ganzen Kirchenraum aufführten. Die Fürbitten sowie Gebete übernahmen die Zweitklässler und meisterten mit Bravour einen anspruchsvollen und schwungvollen Weihnachtsrap, bis sich schließlich der gesamte Altarraum zur Musicalbühne verwandelte und zum Musical „Treffpunkt Stall“ übergeleitet wurde.

Ein echter Höhepunkt

Dieses Weihnachtsmusical war dann ein wirklicher Höhepunkt des Abends. Der gesamte Chorraum der Kirche wurde mit einem stimmungsvollen Sternenhimmel überspannt und nach und nach setzten die Könige, Hirten, der Engelschor, Menschen in Bethlehem sowie Maria und Josef im Bethlehemer Stall ihr schauspielerisches und musikalisches Talent auf mehreren Bühnen und auf verschiedenen Ebenen unter Beweis. Die liebevoll gestalteten Kulissen sowie Ochs, Esel und große, gebastelte Kamele rundeten das Bild ab. Elvira Holzinger hatte dieses Musical mit der AG der Schule und mit nahezu allen Kindern der Klassen Drei und Vier eingeübt.

Der Stall wird zum Treffpunkt

Die jungen Schauspieler und Schauspielerinnen nahmen gekonnt ihr Publikum mit hinein in das Geschehen von vor über zweitausend Jahren und ließen die Stimmung der Heiligen Nacht lebendig werden. Der Stall - mittendrin Jesus - wird zum Treffpunkt für Hirten, Engel, Sterndeuter. Sie alle merkten: Im „Treffpunkt Stall“ kommt Gott den Menschen nah.

Die Unterschneidheimer Grundschüler sangen „Aus der Ferne leuchtet Gottes Herrlichkeit“ oder „Gott weiß den Weg“. Daneben beinhaltete das Stück auch Lieder mit nachdenklicheren Texten wie „Für Gott ist hier kein Platz“. Die echte, natürliche Welt der verblüfften Hirten, die nie damit gerechnet hätten, für Gott interessant zu sein, zeigte dagegen das Hirtenlied „Weckt die Schafe auf“.

Faszinierendes Bühnenbild

Solovorträge und gemeinschaftliche Darbietungen wechselten sich stets gekonnt ab und so manches Talent konnte bestaunt werden. Die Vielzahl der extra angefertigten Kostüme tat ein Übriges, so dass am Ende des Musicals ein faszinierendes Bühnenbild mit funkelnden Sternen, singenden Engeln, dem Jesuskind, Hirten und Königen zu bestaunen war.

Pfarrer Francesco Antonelli sagte, die Geschichte zeige, dass es sich lohne, in allen Lebenslagen auf Gott zu setzen. Rektor Christoph März dankte mit den Kindern, seinen Kollegen, Pfarrer Antonelli und den zahlreichen fleißigen Helfern im Hintergrund aus der Elternschaft und dem äußerst engagierten Elternbeirat.

Stürmischer Applaus

Zum Finale kamen nochmals alle vier Klassen nach vorne und es erklang das gemeinsam gesungene Lied „Weihnacht bedeutet so viel“. Stürmischer und langanhaltender Applaus war der verdiente Lohn für diese meisterhafte Leistung. Ein Weihnachtsbasar der Klassen und ein gemütliches Beisammensein, organisiert vom Elternbeirat, bildeten den Abschluss.

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