Entlastung für Kindergarten in Sicht

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Personalnot im Katholischen Kindergarten St. Maria in Unterschneidheim: der Gemeinderat will die Situation nun etwas entspannen.

Personalschlüssel wird erhöht, Platzangebot bleibt erhalten.

Unterschneidheim. Der Betrieb im Unterschneidheimer Kindergarten St. Maria läuft. Aber die Mitarbeiter sind am Anschlag, brauchen Unterstützung. „Um den jetzt faktischen Betrieb aufrecht erhalten zu können, muss der Mindestpersonalschlüssel von 6,6 auf 7,48 Stellen erhöht werden“, erläuterte Bürgermeister Johannes Joas in der Sitzung des Unterschneidheimer Gemeinderats.

Der Träger der Einrichtung, die katholische Kirchengemeinde, hatte die Aufstockung beantragt, da die bislang gültige Betriebserlaubnis veraltet ist. Diese müsse zeitnah erneuert werden. Um dies beantragen zu können, muss die Kirchengemeinde allerdings vorweisen, dass ausreichend Personal zur Verfügung steht. Auf die Gemeinde kommen Mehrkosten im Bereich zwischen 42 800 und 49 000 Euro zu. Ratsmitglied Vitus Thorwart erkundigte sich nach der Konsequenz, wenn der Rat die Erhöhung des Mindestpersonalschlüssels ablehnen würde.

„Die jetzigen Betreuungszeiten, die wir anbieten, sind gut und die brauchen wir aus meiner Warte auch“, sagte Joas. Keine Erhöhung würde bedeuten, den Eltern keine verlängerten Öffnungszeiten, sondern nur noch die reine Regelzeit anbieten zu können, ergänzte Hauptamtsleiter Jan-Erik Bauer.

„Wir sind natürlich auch sehr darauf bedacht, dass wir keine Kindergartenplätze abbauen“, schloss der Verwaltungschef eine Reduktion der Plätze als mögliche Lösung des Problems aus. Einstimmig entschied sich der Rat dafür, den Personalschlüssel um eine 0,88 Prozent-Stelle zu aufzustocken, um die derzeitige Betreuung weiter aufrechterhalten zu können. ⋌pe

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