„Es ist Zeit, sich mit seinen Leistungen zu zeigen“

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Die wiedergewählte Vorsitzende Susanne Drost (rechts) und der wiedergewählte Schriftführer Marcus Egetemeyer (links) freuen sich auf die Gewerbeschau am 4. und 5. März 2023.
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Warum Anfang März eine gute Zeit für die Ausstellung des HGV Unterschneidheim ist.

Unterschneidheim. Auch am Handels- und Gewerbeverein Unterschneidheim sind die vergangenen zwei Jahre nicht spurlos vorbeigegangen. Trotz allem ist der Verein gestärkt aus diesen Jahren hervorgegangen. Das zeigte sich bei der Generalversammlung im Landgasthof „Zum Kreuz“ in Nordhausen.

Gewerbeschau am 4. und 5. März

In diesen Pandemie-Jahren konnte die traditionelle Gewerbeschau nicht abgehalten werden. Nun laufen die Planungen für das Jahr 2023, am 4. und 5. März soll die Schau stattfinden, wie die Vorsitzende Susanne Drost ankündigt. „Wir haben schon viele positive Reaktionen erhalten.“. Alle Hallen in den Gewerbegebieten seien wieder dabei und öffneten sich für Betriebe aus Unterschneidheim und Umgebung. Drost freut sich auf den bunten Mix aus Dienstleistern, Handwerkern und Gewerbetreibenden. „Es ist an der Zeit sich wieder mit seinen Leistungen zu zeigen,“ sagte die Vorsitzende. Die Gewerbeausstellung in Unterschneidheim gehöre zu den ersten Schauen 2023. Deshalb erhofft sich der HGV auch einen großen Besucherboom.

Bei der Generalversammlung des HGV berichtete Susanne Drost von beschwerlichen Jahren. „Der Verein konnte nicht richtig aktiv sein,“ bedauerte sie. „Ist der HGV noch zeitgemäß?,“ fragte sie in die Runde und gab die Antwort: Ja, das ist er. Die derzeitigen Herausforderungen wie die Klimaproblematik, Personalmangel und Materialknappheit seien für einen einzelnen kleinen Betrieb schwer zu leisten. Aber im Verbund und einem funktionierenden Netzwerk sei dies leichter zu stemmen. Kleine Betriebe seien flexibler und regionaler besser verbunden. Regional bedeute auch kleine Wege und damit eine gute Energiebilanz.

Zufriedener Blick in die Zukunft

Schriftführer Marcus Egetemeyer erinnerte an den Stammtisch, der nur ein Mal habe stattfinden können, Torsten Neumann, der neue Kassier des 72 Mitglieder starken Vereins, berichtete, dass die Einnahmen nicht gut gewesen seien, weil die Gewerbeschau zwei Mal wegen der Pandemie ausfallen musste. Dennoch könne der Verein zufrieden in die Zukunft blicken. Das bestätigte auch Kassenprüfer Wolfgang Probst.

Bei den Wahlen wurde Susanne Drost für weitere zwei Jahre zur Vorsitzenden des HGV Unterschneidheim und Marcus Egetemeyer zum Schriftführer gewählt. Die Mitglieder stimmten auch einer Beitragsentlastung für die Jahre 2021 und 2022 zu, da hier die Aktivitäten des Vereins ruhten.

In seinem Grußwort sah Unterschneidheims Bürgermeister Johannes Joas Gemeinsamkeiten zwischen Verwaltung und Gewerbe. „Wir schlittern von einer Krise in die andere“, sagte er. Joas kündigte einen Ausbau des Breitbandes an und regte an, die Gewerbeschau durch die Gemeinde finanziell zu unterstützen. Hierzu ist jedoch die Zustimmung des Gemeinderates von Nöten. „Jeder von Ihnen ist ein Aushängeschild für Unterschneidheim“, lobte er die Anwesenden.

Zu Beginn der Versammlung stellte Georg Krämer von der Hochschule Aalen die Kompetenzstelle "Ressourceneffizenz Ostwürttemberg" vor. Diese beruht auf einer Initiative des Umweltministeriums und betreut beratend kleine und mittlere Betriebe zu den Themen Nachhaltigkeit und Nutzung der Ressourcen.  ⋌Michael Scheidle

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