Feldwege im Blick

t Die flächengrößte Gemeinde muss viel investieren.

Unterschneidheim. „Unsere Feldwege sollten mal richtig gemacht werden, immer Abschnitt für Abschnitt. Und zwar jetzt schon, nicht warten, bis sie vollends ganz kaputt sind.“ Das forderte Ratsmitglied Anton Joas am Donnerstagabend in der Sitzung des Ortschaftsrat Unterschneidheim.

Kostenfrage

Als flächengrößte Gemeinde des Landkreises ist das Feldwegenetz groß, das Thema ein Wichtiges. „Ja, aber wer soll's bezahlen?“, gab Ortsvorsteher Stefan Hönle zu bedenken. „Wir wollten die Flurwege priorisieren“, erinnerte Ratskollege Sebastian Zeller. „Da müssen die Fachbehörden mit im Boot sein“, sagte Bürgermeister Johannes Joas. Für ihn entscheidend sei dabei, eine gemeindeweite Liste aufzustellen. Es sei nicht Sinn der Sache, dass jede der sieben Ortschaften dann ihren jeweilig schlechtesten gerichtet bekomme. Wenn beispielsweise der Schlechteste in „Schnoida“ noch deutlich besser sei als mehrere in Zipplingen.

„Da kommen wir als Gemeinde mit der Finanzierung auch nicht mehr rum. Wir haben bei jedem Weg 50 Prozent zu tragen.“ Als Ortsteil müsse man damit leben, dass der eigene auch mal ein, zwei Jahre aussetzen müsse. Weil's in den Nachbargemeinden eben schlechter bestellt sei um die Wege. Von Josef Kohnle kam der Vorschlag, sich auf die Hauptachsen zu konzentrieren. Das sei sowohl für die Landwirte als auch die Radfahrer wichtig. ⋌pe  

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