Gemeinderat und Bürger besichtigen neue Räume

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Der Liederkranz hat in seinem neuen Raum eine ganz spezielle, aufwändig verbaute Dämmung bekommen, so dass es beim Singen keine Beeinträchtigung durch den Hallensport oder die Vereine aus den Nachbarräumen gibt.
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Unter der Sporthalle wurde Raum für die Unterschneidheimer Vereine geschaffen. Das gibt es nun dort.

Der Liederkranz hat in seinem neuen Raum eine ganz spezielle, aufwändig verbaute Dämmung bekommen, so dass es beim Singen keine Beeinträchtigung durch den Hallensport oder die Vereine aus den Nachbarräumen gibt.
Raum für Geselligkeit haben die Maibaumfreunde nun in ihren neuen Räumen.

Unterschneidheim. Bei der Besprechung 2019, welcher Verein welchen Raum und wie viel Platz bekommt, sei um jeden Quadratmeter gefeilscht worden, daran erinnert Ronny Winter, Leiter des technischen Gebäudemanagements am Montagabend. Da führte er Gemeinderäte und interessierte Bürger durch die neuen Räume der Unterschneidheimer Vereins. Sie sind nun nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit im Untergeschoss der Sporthalle untergekommen. Und alle haben das, was ihrem Bedarf entspricht. Das wurde bei dem Rundgang deutlich.

Im Jugendraum steht eine lederne Sitzgarnitur zum gemütlichen „Lummeln“, eine Bar und ein Stehtisch aus einem mächtigen Baumstamm. Im nächsten Raum, dem des Liederkranzes, erklärt Winter, hier sei der Schallschutz ein riesiges Thema gewesen. „Der Raum ist von der Akustik her komplett vom Gebäude entkoppelt.“ Die Befürchtung des Liederkranzes sei gewesen, dass, wenn in der Sporthalle gerannt oder mit Bällen gespielt werde, die Lärmbeeinträchtigung doch erheblich sei. Die Gemeinde hat nun alles getan, um dies zu verhindern: gummigepufferte Dämmung, die von den Wänden getrennt ist. „Es ist wunderbar geworden“, so Thomas Weik, Vorsitzender des Liederkranzes. „Von oben bekommen wir nicht viel mit, von nebenan gar nichts. Es ist wirklich top.“ Tische und Stühle hatte der Verein in der Partnergemeinde Krumhermersdorf bestellt.

Die Maibaumfreude haben es sich mit Billardtisch, großem Tisch und Küchenzeile gemütlich gemacht. Der Musikverein hat den größten Raum bekommen, auch wegen des Platzbedarfs für die Instrumente. Ein zweiter Zugang hilft beim Verladen derselben.

Der Umzug der Vereine in die neuen Räumlichkeiten hatte sich durch die Coronaauflagen verzögert. Nun hat jeder Verein die benötigte Haustechnik, einen Nebenraum, einen zweiten Fluchtweg aus seinem Raum und die Brandmeldeanlage deckt das komplette Gebäude ab. Internet ist da, aber die vorhandenen Telefonanschlüsse seien nicht so üppig, so Winter. Da gebe es wohl noch Bedarf. „Es wäre gut, wenn sich die Vereinsvorstände da besprechen würden.“ pe

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