Neues Tor für Bauhof

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Das ramponierte Tor des Bau- und Wertstoffhofes.

Dringend nötiger Ersatz nach Beschädigung beschlossen. Wer die Kosten trägt.

Unterschneidheim. Ziemlich verbeult ist das Eingangstor des Bauhofes Unterschneidheim, seit der Fahrer eines GOA-Gefährts im April vergangenen Jahres ein ungeplantes Zusammenstoß mit selbigem hatte. Der Ist-Zustand ist ungut. Deshalb hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Montagabend in der Zöbinger Gemeindehalle entschieden, dass ein neues Tor angeschafft werden soll. Das bisherige Tor ist derzeit mit einer Kette gesichert. Umständlich für die Bauhofmitarbeiter, diese Vorrichtung oft mehrmals täglich zu öffnen und zu schließen.

„Das Gelände sollte nicht offen stehen“, sagte Unterschneidheims Bürgermeister Johannes Joas. „Die GOA hat da ihre Container stehen und wir unsere Maschinen des Bauhofs.“

Kommen soll nun ein einflügeliges, elektrifiziertes Tor, das sich automatisch nach kurzer Zeit von selbst wieder schließt und per Handsender geöffnet werden kann. Damit sind die Bauhofmitarbeiter entlastet und die Gerätschaften sicher. Rund 2700 Euro erstattet die Versicherung, die selbe Summe steuert die GOA bei.

Gut 8000 Euro übernimmt die Gemeinde. Ratsmitglied Walter Bengelmann stimmte als einziger gegen den Beschluss. Der Grund: Er hätte gerne noch mehr örtliche Betriebe für den Auftrag angefragt gehabt. Ortsbaumeister Eugen Lechner berichtete, dass die Unterschneidheimer Firma, die er angefragt hatte, solche Tore nicht baue. ⋌ ⋌pe

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