Radwegebau für Glasfaser nutzbar?

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Der Radweg von Röhlingen Richtung Zöbingen endet hier auf Höhe Hochgreut/Elberschwenden in einem Feld. Jetzt wollen Unterschneidheim und Ellwangen gemeinsam für rund 890 000 Euro die Radwegelücke schließen und das Radwegenetz ausbauen.
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Ausbau des Radwegenetzes: Zwischen Zöbingen und Röhlingen soll sich jetzt etwas tun.

Unterschneidheim-Zöbingen. „Nach jahrelangem Stillstand geht’s jetzt gut voran“, freut sich Unterschneidheims Bürgermeister Johannes Joas. Die Rede ist vom Ausbau des Radwegenetzes. Bei dem zwischen Zöbingen und Röhlingen soll sich jetzt etwas tun. Die Gemeinde und die Stadt Ellwangen planen gemeinsam, vorhandene landwirtschaftlich genutzte Wege zum Radweg auszubauen. Ein fehlendes Teilstück zwischen Hochgreut/Elberschwenden und der Gemarkung Zöbingen soll ganz neugebaut werden.

Der Preis für die Maßnahme liegt grob geschätzt bei 890000 Euro. Die Kosten werden sich Ellwangen und Unterschneidheim anteilig je nach Streckenanteil auf der jeweiligen Gemarkung teilen. „Das wird sehr hochprozentig vom Land gefördert werden“, informiert Joas. Es gebe zudem Gespräche mit Behörden und Trägern, ob es nicht Sinn mache, bei diesem Wegebau gleich Glasfaser dort mitzuverlegen. Ortsbaumeister Eugen Lechner sagte, mit der ODR werde geklärt, ob ein Oberleitungsmasten, der mitten auf der Strecke – im Weg - steht, verlegt werden kann.

„Den Baubeginn schaffen wir dieses Jahr aber sicherlich nicht mehr“, so Joas. Das Westhausener Büro a2Plan mache sich jetzt an die genaue Planung, anschließend gehe es an die Auschreibung.

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