Schnelles Internet dank „Einsehen an höherer Stelle“

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Geislingen ist schneller als gedacht zu seinem Anschluss ans Glasfasernetz gekommen.
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Wie Geislingen kurzfristig zu seinen Hausanschlüssen kam.

Unterschneidheim. „In Geislingen sind wir fertig mit dem Breitbandausbau“, berichtete Unterschneidheims Bürgermeister Johannes Joas in der Sitzung des Gemeinderats.

Ortsbaumeister Eugen Lechner erklärte: Tannhausen habe bei seinem FTTB-Ausbau für die weißen Flecken den Teilort Ellrichsbronn an Geislingen angeschlossen. Die Trasse dieser Maßnahme habe durch den Ort bis zum Technikstandort an der Kreuzung Richtung Zipplingen geführt.

Gut für die Anwohner. Denn, da ohnehin hier schon gebaut wurde, bot es sich an, diese Situation zu nutzen. Unterschneidheim hatte kurzerhand in seinem Antrag für die Beseitigung der „Weißen Flecken“ darum gebeten, Geislingen mit den „Grauen Flecken“ - also Bereichen mit einer Internetversorgung zwischen 50 und 100 Megabit pro Sekunde – vorzuziehen. Damit nicht später nochmal aufgegraben werden muss. Im Mai 2021 gab es die Zusage vom Bund, im November die vom Land.

Inzwischen ist alles verlegt, 18 Hausanschlüsse in der Ellrichsbronner und der Thomas-Eha-Straße sind hergestellt. „Glücklicherweise hat das so kurzfristig funktioniert und man hatte an höherer Stelle ein Einsehen, dass dieser Vorgriff die bessere und kostengünstigere Lösung ist“, zeigt sich Joas erfreut.

In diesem Zusammenhang entschied der Gemeinderat, für den FTTB-Ausbau der Gemeinde für Walxheim, Nordhausen, Unterwilflingen und Geislingen je ein Multifunktionsgehäuse anzuschaffen. Kostenpunkt: knapp 50000 Euro. Von da aus sollen dann künftig Microleitungen zu den Hausanschlüssen führen.

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