Was sich in Unterschneidheim tut

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Sie haben mit Roderich Kiesewetter und Bürgermeister Nikolaus Ebert eine Tour durch Unterschneidheim gemacht.

Bislang beherbergt das Schlössle das Rathaus mit der Verwaltung. Nun ist ein Rathausneubau erforderlich. Roderich Kiesewetter hat begonnene und abgeschlossene Maßnahmen begutachtet.

Unterschneidheim

Die „Neue Mitte“, die Vereinsarbeit und weitere kommunale Themen standen im Mittelpunkt des Besuchs von Bundestagsabgeordnetem Roderich Kiesewetter (CDU) in Unterschneidheim. Dem Rundgang, zu dem Bürgermeister Nikolaus Ebert auch das Rathaus-Team, den Gemeinderat und die Ortsvorsteher eingeladen hatte, ging zunächst ein Corona-Schnelltest voraus – nach negativen Testergebnissen war der Spaziergang möglich.

Turn- und Festhalle: Bürgermeister Nikolaus Ebert führte zunächst zu den neuen Vereinsräumen auf der Südseite der Turn- und Festhalle. „Die örtlichen Vereine haben hier auch durch viel Eigenleistung nun moderne Räume, die energetisch auf dem neuesten Stand sind“, erzählte Ebert. Steffen Joas, Vorsitzender der Rieser Trachtenkapelle Musikverein Unterschneidheim, gab einen Einblick in die Arbeiten der Vereine.

Für Bürgermeister Ebert schlagen die neuen Vereinsräume nun eine Brücke zur angrenzenden Grund- und Realschule. „Es können nun Synergieeffekte genutzt werden, etwa für das Theaterspiel und auch für die Musik“, sagte der Bürgermeister.

Die „Alte Schule“: Einige der Vereine waren zuvor in der „Alten Schule“ untergebracht, die im Anschluss besichtigt wurde. Durch den Auszug der Vereine entstehe an dieser Stelle zwischen dem historischen Ort und den Schulen eine neue Scharnierfunktion, betonte Bürgermeister Ebert. Nach dem Umbau werde hier neuer Wohnraum geschaffen.

Das neue Rathaus, neuer Fußweg, „Neue Mitte“: Anschließend stellte Bürgermeister Ebert den Bauplatz für das neue Rathaus der Gemeinde Unterschneidheim und die Planungen hierzu vor. „Außer einem barrierefreien Zugang soll hier auch ein Platz für Feste entstehen.“ Die Böschung zur Grundschule falle künftig weg, so dass der Blick auf die Umgebung frei werde.

Bundestagsabgeordneter Kiesewetter zeigte sich beeindruckt von den geplanten und den bereits umgesetzten Maßnahmen. „Die Bundesförderung von 800 000 Euro aus dem Städtebau-Programm ist hier wirklich sinnvoll investiert worden. Klasse, dass die die Vereine so intensiv beteiligt wurden und die Umsetzung unterstützten“, sagte Kiesewetter.

Über eine neue Fußwegverbindung ging es vom Pflegeheim „Im Sonnengarten“ Richtung Sportplatz und weiter zum Areal mit Regionalmarkt, Apotheke und dem Neubau der Kreissparkasse. Mit Unterstützung von Ortsvorsteher Stefan Hönle sei der neue Weg zusammen mit den Vereinsmitgliedern entstanden, betonte Bürgermeister Ebert und dankte in diesem Zuge für die gemeinschaftliche Arbeit der Vereinsmitglieder.

Über die Sechtengasse führte Bürgermeister Ebert zum Trio Platzwirt, Schlössle und Bopfinger Bank. „An dieser Stelle sind die Wirkungen des Sanierungsgebiets am eindrucksvollsten“, betonte er. Durch den Abriss des Gebäudes in der Badgasse sei der Blick auf das Schlössle frei.

Bislang beherbergt das Schlösse das Rathaus mit der Verwaltung. Der Denkmalschutz und fehlende Barrierefreiheit machen einen Rathausneubau erforderlich. Kiesewetter begrüßte, dass die Gemeinde Unterschneidheim die Tradition aufrecht und die historische Ortsanlage mit dem Schlössle auch künftig erhalte.

Die Bopfinger Bank baue auf dem Areal ein Sechsfamilienhaus mit zwei Gewerbeeinheiten, berichtete Ebert. Zugleich sei die Investition der Familie Eiberger in die Gastwirtschaft Platzwirt enorm wichtig für die Gesamtmaßnahme „Neue Mitte“. Hier sei nun zusätzlich zur Investition in das Bestandsgebäude ein Biergarten entstanden, der ein Bindeglied zwischen dem alten und dem neuen Rathaus und ein Treffpunkt in der Ortsmitte von Unterschneidheim darstelle, so Bürgermeister Ebert.

Respekt und Dank

„Ich bin begeistert von der Entwicklung Unterschneidheims. Hier entsteht ein neues und belebtes Zentrum (...). Mein Respekt und Dank gelten hier Bürgermeister Ebert, der diese Sanierungsmaßnahme angepackt und umgesetzt hat“, so Kiesewetter, der das Lob mit einem Glückwunsch zum 20. Dienstjubiläum verband, das Bürgermeister Ebert feiert.

Ich bin begeistert von der Entwicklung Unterschneidheims.“

Roderich Kiesewetter, CDU-Bundestagsabgeordneter

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