Weiße Flecken werden hoch gefördert

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1,5 Millionen Euro, zu 90 Prozent bezuschusst, werden in Unterschneidheim in den Lückenschluss investiert.

Unterschneidheim. Mit 90 Prozent Förderung kann die Kämmerei für den Ausbau des Glasfasernetzes im Bereich der "weißen Flecken" rechnen. Das sind die Gebiete, in denen eine Versorgung bis 30 Mbit bislang nicht einmal theoretisch möglich ist.

Für 35 Hausanschlüsse müssen dafür gut 14 Kilometer Rohrleitungen verlegt werden, drei Multifunktionsgehäuse werden gebaut. Ortsbauamtsleiter Eugen Lechner stellte im Gemeinderat die Ausbauvorhaben vor. 1,56 Millionen Euro investiert Unterschneidheim, 50 Prozent trägt der Bund und 40 Prozent das Land. Der Eigenanteil der Gemeinde beläuft sich damit auf rund 150 000 Euro. Im Haushalt werden 200 000 Euro eingestellt. Erschlossen werden damit Harthausen, Hundslohe, Teile von Unterwilflingen sowie mehrere Aussiedlerhöfe.

Insgesamt sind von den 1600 Hausanschlüssen der Gemeinde bereits rund 700 über die NetCom mit Breitband versorgt, bei 200 Häusern liegt die Glasfaser sogar bis im Gebäude, berichtete Lechner.

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