Untersuchungen in der LEA

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Im Entwurf des Stadtplanungsamts und der KE für die Bebauung des Kasernenareals sind Wohnungen für 1500 Menschen und Flächen für Büros und Dienstleister berücksichtigt. Foto/Grafik: Stadt Ellwangen
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Das Konversionsgelände am Hungerberg soll Teil des Sanierungsgebiets werden. Ende 2022 läuft der Vertrag mit dem Land aus.

Ellwangen

Die Stadt treibt die Entwicklung des Konversionsgeländes mit Hochdruck voran. Wo einst Panzer und Soldaten untergebracht waren, sollen Wohnungen für 1500 Menschen und Büros gebaut werden. Der neue Stadtteil ist im Grundsatz bereits beschlossen. Wie er konkret aussehen soll, dazu hat das Stadtplanungsamt mit der LBBW Immobilien Kommunalentwicklung Baden-Württemberg GmbH (KE) einen städtebaulichen Entwurf gefertigt. Und der soll Grundlage sein für die vorbereitenden Untersuchungen. Zunächst waren die nur im Technischen Bereich der früheren Kaserne geplant. Jetzt sollte der Gemeinderat beschließen, dass sie auf den Hungerbergbereich, wo sich die LEA befindet, ausgedehnt wird.

Grüne und SPD hatten Diskussionsbedarf. Herbert Hieber wollte nicht, dass der Beschluss „eine drittklassige Beerdigung der LEA“ werde. Die Einrichtung ist bis Ende 2022 genehmigt. Vor Ablauf seien Gespräche zwischen Stadt, Landkreis und Land vereinbart, und eine einvernehmliche Lösung.

Berthold Weiß machte deutlich, dass der städtebauliche Entwurf nicht genüge: „Für ein Baugebiet dieser Größe wollen wir unbedingt einen städtebaulichen Wettbewerb.“

OB Dambacher machte deutlich, dass der Beschluss zu den vorbereitenden Untersuchungen auf dem LEA-Gelände keine Entscheidung über die Zukunft der Einrichtung sei. Und auch kein Votum gegen einen städtebaulichen Wettbewerb.

Konversionsbeauftragter Ulrich Nagl erklärte, die Kasernengebäude im Hungerberg mit ihren Bunkeranlagen und Verbindungsgängen müssten zwingend untersucht werden, wenn man wolle, dass die Fläche Teil eines Sanierungsgebietes wird und Fördergeld dafür kommt.

Armin Burger (CDU) sprach sich gegen einen Wettbewerb aus, der viel Geld und Zeit koste. „Wir müssen jetzt vorangehen. Der LEA-Vertrag endet ganz klar 2022.“

Am Ende stimmte der Gemeinderat bei einer Enthaltung dem Antrag der Verwaltung zu. Das Fortführen der Planung soll bei einer Klausurtagung im Sommer mit Experten und unter Einbindung der Öffentlichkeit erfolgen.

Diese Abstimmung ist noch keine Entscheidung über die Zukunft der LEA.“

Michael Dambacher, Oberbürgermeister

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