Kommentar Jürgen Kunze

Verhärtete Fronten

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findet, dass es mitunter Zeit braucht.

Wie so oft liegen die Ursachen, die zu einer Eskalation führen, tiefer, wie auch im Fall "Kreisverkehr". Oberflächlich betrachtet ein normaler Vorgang – zwei Verhandlungspartner werden sich nicht einig. Auf der anderen Seite vermengen sich hier mehrere Konstellationen. Die wirtschaftlichen Interessen eines Gemeinderats und Unternehmers, der im harten Kampf der großen Lebensmittelmärkte steht, kollidieren mit den Vorschriften des Regionalverbandes Ost-Württemberg, Kommunen, Verwaltungsgerichten, den Interessen von Anwohnern und Bauwilligen. Schwierig wird es immer dann, wenn man die Sachebene verlässt, Themen vermischt und ein Konflikt emotional und persönlich oder sogar auf dem Rücken anderer ausgetragen wird. In diesem Sinn bleibt zu hoffen, dass mit etwas zeitlichem Abstand noch eine gesamtverträgliche Lösung gefunden wird, sonst gibt es am Ende nur Verlierer auf allen Seiten.

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