Wettkampf mit der Sense 

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Das Team der Ellwanger „Frauenpower“-Landjugend legte sich beim Sensenmähwettbewerb in Engelhardsweiler mächtig ins Zeug. 
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Sensenmähwettbewerb der Landjugend in Engelhardsweiler lässt die gute alte Zeit neu aufleben. Drei Teams kämpfen um den Sieg.

Ellwangen-Engelhardsweiler. Spannende Duelle wurden den Besuchern des diesjährigen Sensenmähwettbewerbs auf der Hofwiese von Familie Brenner in Engelhardsweiler geboten, der von der Ellwanger Landjugend ausgerichtet wurde. Die Teams traten hoch motiviert gegeneinander an, um den stolzen Sieger zu ermitteln.  


Drei Mannschaften, bestehend aus drei Wettkämpfern hatten sich beim Fest der Landjugend auf dem Lautenhof formiert, die sich bei hochsommerlichen Temperaturen mächtig ins Zeug legten. Hinzu gesellten sich sieben weitere Einzelwettkämpfer. 


Da war Muskelkraft, in Verbindung mit der richtigen Mäh-Technik gefragt. Die Vorsitzende der Ellwanger Landjugend, Martin Vaas war begeistert vom Enthusiasmus der Teilnehmer. „Das hier ist heute eine ganz schön schweißtreibende Angelegenheit. Hut ab vor den Bauern, die damals diese harte Arbeit verrichteten, wenn man auch überlegt, wie groß die Wiesen in der Regel waren.“  


In die Wertung flossen bei dem überaus originellen Sensenmähwettbewerb in Engelhardsweiler neben der Zeit auch die Schnitthöhe in die Wertung mit ein und die Sauberkeit des Schnitts der Mahd. Es galt eine acht Meter lange, in voller Pracht stehende zwanzig Zentimeter hohe Wiese bei der Familie Brenner mit der Sense abzumähen. 


Die Gäste zeigten sich beeindruckt, wie behände und geschickt die Teilnehmer mit ihrem scharfen Arbeitsgerät umgingen und sich fein säuberlich Schnitt um Schnitt nach vorne durch die Wiese arbeiteten. Das ging praktisch bei allen Ratzfatz und schon war das Gras geschoren. Zwar ging dem Einen oder Anderen am Ende ihres Einsatzes doch ein wenig die Puste aus, anerkennender großer Applaus wurde jedoch jedem „Sensenmann“ zuteil. Auch Bürgermeister Volker Grab nahm unter dem Beifall der Gäste spontan am Wettbewerb teil und zeigte verblüffende Ausdauer.  


„Mit diesem Sensenmähwettbewerb möchten wir eine schöne alte Tradition den Gästen näher bringen und diese erhalten und bewahren“, beschreibt der Co-Vorsitzende der Ellwanger Landjugend, Florian Brenner am Ende der Veranstaltung die Intention.  


Die Mannschaft der „Kapfenburg Knaller“ machte schließlich das Rennen und stellte den Sieger beim Team-Wettbewerb. Auf dem zweiten Platz landeten die Männer der Ellwanger Landjugend. Den dritten Platz belegte die Ellwanger „Frauenpower“- Landjugend-Mannschaft. Den Einzelwettbewerb gewann Peter Braun, vor Martin Schuster und Josef Glaser. 

Der 72-jährige Clemens Rettenmaier aus Jagstzell. 

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