Wie die Wasserqualität besser wird

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Ins Wasserwerk in Schweighausen wird kräftig investiert. Der Landtagsabgeordnete Winfried Mack, Stefan Bauer (NOW), Bürgermeister Raimund Müller und Simon Hechtel (NOW) freuen sich darüber (von rechts).
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Am Wasserwerk in Schweighausen werden die Anlagen modernisiert. Unter anderem wird eine Ultrafiltrationsanlage eingebaut. Diese weiteren Arbeiten stehen an.

Jagstell-Schweighausen

Viel Geld wird in das Wasserwerk Schweighausen und die Modernisierung von Anlagen investiert, um auch künftig qualitativ hochwertiges Wasser den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stellen zu können. Besonders auf die Reinheit wird Wert gelegt.

Bürgermeister Raimund Müller und Vertreter des Zweckverbandes Wasserversorgung Nordostwürttemberg (NOW) erläuterten am Freitagnachmittag vor Ort die Maßnahmen im Detail.

Damit Keime keine Chance haben

Das Wasserwerk in Schweighausen wurde bereits in der jüngeren Vergangenheit um eine Trinkwasserenthärtungsanlage durch die NOW erweitert. 2018 wurde die Anlage in Betrieb genommen. Im Wasserwerk Schweighausen wird nun unter anderem eine Ultrafiltrationsanlage eingebaut. „Damit wird die Wasserqualität noch einmal erhöht und auch Keime und Viren werden damit vom Wasser ferngehalten“, stellte Stefan Bauer vom Zweckverband Wasserversorgung Nordostwürttemberg fest. Mit insgesamt 48 Filterelementen werde ein hoher Standard realisiert, so Bauer. Außerdem werden laut Bauer die 52 Quellen und Brunnen zur Verbesserung der Wasserqualität ausgebaut und fernüberwacht, so werde die Versorgungssicherheit erhöht. Im Wasserwerk Schweighausen werden zwei Millionen Kubikmeter Wasser im Jahr aufgearbeitet.

Kosten: 3,65 Millionen Euro

Die Kosten für das gesamte Projekt belaufen sich auf 3,65 Millionen Euro, bilanzierte Bauer. Zuwendungen gebe es in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Der Baubeginn sei für Anfang des nächsten Jahres vorgesehen. Der Bauabschluss solle dann 2023/2024 sein, erklärte Bauer.

Mit dem technischen Betrieb der Anlagen und auch mit der Umsetzung der Investitionen wurde der Zweckverband Wasserversorgung Nordostwürttemberg beauftragt. „Durch die Kooperation des Zweckverbandes Wasserversorgung Jagstgruppe mit der NOW wird die Wasserqualität nochmals gesteigert“, freute sich Bürgermeister Raimund Müller. „Hier wird an der genau richtigen Stelle investiert. Wir verfügen über ein hervorragendes Wasser in unseren Quellvorkommen, das muss weiter dauerhaft geschützt werden“, so Müller.

Wie die Zuschüsse helfen

Allerdings hätte man ohne die großzügigen Landeszuschüsse für den Zweckverband Wasserversorgung Jagstgruppe bei weitem nicht so nachhaltig in die Verbesserung der Trinkwasserqualität in der Region investieren können, betonte der Bürgermeister. „Die Rechnung hätten die Bürger zahlen müssen, denn der Wasserpreis hätte sich so ohne den Zuschuss erhöht“, betonte Müller.

Der Landtagsabgeordnete Winfried Mack (CDU) sagte am Freitag dazu: „Eine dezentrale Wasserversorgung ist sehr wichtig, und reines Wasser ist unheimlich wertvoll. Deshalb wird auch so viel investiert. Eine dauerhaft stabile Wasserversorgung muss garantiert werden.“

Hier wird an der genau richtigen Stelle investiert.“

Raimund Müller, Bürgermeister

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