Wie FNT-Software das Impfen stemmt und viele profitieren

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Bei der Firma FNT-Software in Neunheim fand jetzt im Rahmen von Booster-Impfungen eine Spendenübergabe an den Malteser Hilfsdienst Aalen und die Malteser Rettungshundestaffel aus Schwäbisch Gmünd statt (von links): Volker Irtenkauf, Helfer Malteser Hilfs
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Die Firma in Neunheim will mit Booster-Impfungen aktiven Beitrag zum Impfschutz leisten. Gleichzeitig gibt es Spenden für die Malteser aus Aalen und Gmünd. Von

Ellwangen-Neunheim

Schon im Sommer hat die Firma FNT-Software im Neunheimer Industriegebiet damit begonnen, seine Mitarbeiter, deren Familien und Freunde gegen Corona zu impfen. Mit vollem Erfolg, denn bereits 95 Prozent der Belegschaft ist nun geimpft. Jetzt stehen Booster-Impfungen auf dem Programm.

Der Malteser Hilfsdienst und lokale Arztpraxen packten dabei im Sommer mit an. Mit von der Partie waren Dr. Heribert Keller von der Orthopädie und Unfallchirurgie Schwäbisch Gmünd, Dr. Simona Kalik aus Stödtlen und Dr. Gangl aus Oberkochen. Es wurden schnell frei gewordene Impfstoffkapazitäten der Arztpraxen genutzt und dann in kleinen Kontingenten geimpft. Schnelltests wurden durch geschulte Fachkräfte des Malteser Hilfsdienstes bewerkstelligt.

„Wir waren schon früh dran und haben bei uns zwei bis drei Mal in der Woche Schnelltests machen lassen, noch bevor es mit Corona richtig losging“, erklärt FNT-Geschäftsführer Nikolaus Albrecht, der weiter sagt: „Es ist einfach unsere Pflicht gegenüber unseren Mitarbeitern, dass wir ihnen ein Impfangebot machen. Wir haben großartige Unterstützung von den Maltesern und den Arztpraxen erfahren und möchten uns dafür bedanken.“

Im Rahmen der ersten Booster-Impfung bei der Firma FNT-Software übergaben FNT-Vertreter deshalb Spenden an den Malteser Hilfsdienst aus Aalen, der sich über 2500 Euro als finanzielles Dankeschön für seinen Einsatz und seine Arbeit freuen darf. Die Malteser-Rettungshundestaffel aus Schwäbisch-Gmünd wurde mit 1500 Euro bedacht. Die 20-jährige Lea Hauber aus Neuler hat gerade ihre Ausbildung bei FNT-Software beendet und wurde übernommen. Sie lässt sich jetzt boostern in der Firma: „Ich bin total dafür, dass die Impfung im Betrieb stattfindet und finde es generell unheimlich wichtig, dass sich die Leute gegen das Virus impfen lassen. Sie schützen damit sich selbst und ihre Mitmenschen. Man bekommt bei uns sofort einen Termin und muss nicht ewig warten.“ Ihre Schwester Madleen hat sich bei FNT schon zwei Mal impfen lassen.

Weiterer Termin: Am Mittwoch, 15. Dezember, steht eine weitere Booster-Impfung bei der Firma an, die für Mitarbeiter, deren Familien und Freunde gedacht ist - wieder mit Unterstützung der Malteser und den lokalen Arztpraxen. Rund 100 Impfungen sind vorgesehen.

Bei FNT-Software wurde die Spritze nicht das erste Mal aufgezogen: Jetzt stehen bereits Booster-Impfungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem Programm. Symbolfoto: opo

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