Wie sich Tannhausen vorbereitet

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Symbolbild Energie
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Für Stromausfälle ist die Gemeinde gewappnet. Unternehmen stellen Notstromaggregate bereit.

Tannhausen. Wie Bürgermeister Siegfried Czerwinski im Gemeinderat berichtete, beteiligt sich die Gemeinde angesichts der drohenden Gasmangellage an der allgemeinen Energieeinsparung und hat Straßenbeleuchtung und die Beleuchtung in öffentlichen Gebäuden eingeschränkt. „Wir müssen uns künftig grundsätzlich auf Krisenlagen einstellen“ meinte der Bürgermeister. Für die Notfallplanung habe man begonnen, die öffentliche Infrastruktur dahingehend zu erfassen. Welches Gebäude wird wie geheizt? Gibt es Alternativen? Gibt es Einspeisepunkte für Notstromaggregate? Solche Informationen seien dabei von Bedeutung.

Die Gemeinde werde auch ein eigenes Notstromaggregat für die Feuerwehr anschaffen, das aber wohl erst 2023 geliefert werden könne. Für die kommunalen Gebäude werde sichergestellt, dass auch bei Gasmangel geheizt werden kann, alle sollen an die örtliche Fernwärme angeschlossen werden. Auch die Grundschule bekomme zu der vorhandenen Gasheizung noch vor dem Winter einen Fernwärmeanschluss.

Die örtlichen Unternehmen hätten in Krisensituationen einiges zu bieten. So verfüge beispielsweise die Firma Hofecker über Notstromaggregate mit 50 und 750 KVA. Damit könne man die Turnhalle beziehungsweise einen ganzen Ortsteil versorgen und die Firma sei bereit, diese im Krisenfall bereitzustellen.

Die Erfassung am Ort vorhandener Ausstattung für den Krisenfall sowie die Erstellung einer Liste mit Kontaktdaten, Mobilfunknummern und Ähnlichem werde fortgeführt.

Darüber hinaus sollen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde geschult werden. Etwa darin, wie ein Krisenstab aufgestellt wird und wer was im Notfall zu tun hat.

„Wir müssen zukunftsorientiert vor die Lage kommen“, sagte Czerwinski. 

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