Wie sich Ellwanger Wirte für Samstag vorbereiten

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Der „Rote Ochsen“ ist jedenfalls vorbereitet.
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Als vorige Woche erstmals die 100-Inzidenz unterschritten wurde, klingelten bei vielen Gastronomen die Telefone. „Bei uns hat ein ganzer Stammtisch angerufen und für Freitagabend reserviert. Vorher wollten sie alle noch gemeinsam zum Testen gehen“, berichtet Alexander Veit, dessen Schwester Christiane den „Roten Ochsen“ betreibt. Man habe die Gäste dann auf Samstag zum Frühschoppen vertröstet.

Der „Rote Ochsen“ ist jedenfalls vorbereitet, wenn es am Samstag wirklich losgeht. Auch die Rotochsenbrauerei hat ausreichend Fassbier abgefüllt, damit die Gastronomen ihre Zapfanlagen betreiben können.

Das Landhotel „Hirsch“ kann am Samstag öffnen, bestätigt Martin Hald. Ob er sein zweites Lokal, die „Schloss-Schenke“ auch sofort bewirten kann, ist noch unklar.

Das Hochfahren ist für die Wirte eine Herausforderung, auch weil die Freigabe vom Landratsamt frühestens am Freitag kommt. Nach monatelangem Stillstand muss das Personal zurückgeholt werden, Speisepläne und -karten müssen erstellt, die Lebensmittel bestellt werden. Dabei ist vielfach noch unklar, welche Vorgaben bei der Bewirtung einzuhalten sind.

Gisela Höll vom „Stadtcafe“ will „ganz entspannt abwarten, wie sich der Ansturm entwickelt.“ Als Café habe man es ohnehin leichter, weil man vorwiegend Kaffee und Kuchen anbiete. „Die Leute bleiben vorsichtig“, ist ihre Einschätzung. Von einem riesengroßen Ansturm geht sie nicht aus.

Wolfgang und Hariolf Kirsch von der „Kanne“ wollen am Samstag gar nur das „To go“-Geschäft anbieten, mit dem sie sich schon die letzten Wochen und Monate über Wasser gehalten haben. Am und im Lokal laufen noch Sanierungsarbeiten und auch die Vorgehensweise bei der Kontrolle der „3g“ (genesen, getestet, geimpft) sei noch nicht klar.

Bei den Wirten besteht offensichtlich noch Informationsbedarf, wie die Öffnung des Gastronomiebetriebs nach den Verordnungen des Landes konkret ablaufen soll. Gerhard Königer

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