Wiedersehen in Langres nach zwei Jahren Pandemie

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Das Foto zeigt (v.l.): Volker Grab, Cesare Nai, Anne Cardinal, Michael Dambacher und Marco Marelli auf dem Tour Navarre.

In Langres haben sich die Rathauschefs der drei Partnerstädte Ellwangen, Langres, Abbiategrasso getroffen.

Ellwangen/Langres. Auf Einladung der Bürgermeisterin von Langres, Anne Cardinal, kamen in der französischen Partnerstadt von Ellwangen Cesare Nai (Abbiategrasso), Marco Marelli (Morimondo) sowie Michael Dambacher und Volker Grab zum informellen Austausch zusammen. Mit dabei waren auch Roberto Albetti, der ehemalige Bürgermeister und jetzige zweite Bürgermeister von Abbiategrasso, sowie die Partnerschaftsbeauftragten Chantal Andriot, Valter Bertani und Dr. Anselm Grupp.

Das Treffen diente auch einem ersten Kennenlernen, da Anne Cardinal im Juni 2020 gewählt wurde und auch Michael Dambacher pandemiebedingt bisher Langres nicht besuchen konnte. Thema war auch das bevorstehende Jubiläum des Dreibunds Ellwangen, Abbiategrasso und Langres, der nächstes Jahr 30 Jahre alt wird. Aus diesem Grund stand der Besuch der Orte auf dem Programm, welche für die historische Verbindung stehen: die Kathedrale der Bischofsstadt Langres und die Kirche St. Geosmes, wo bis heute die Pferdeheiligen Meleusippus, Speusippus und Eleusippus verehrt werden. Die Delegation besuchte auch die vor Kurzem renovierte Krypta. Am Sonntag führte der letzte Programmpunkt zur ehemaligen Zisterzienserabtei Morimond, von der die Gründung des Klosters Morimondo bei Abbiategrasso ausging. Beim Gespräch über die Fortsetzung der partnerschaftlichen Aktivitäten war die Fortsetzung und Förderung der Austauschbegegnungen unter den Jugendlichen unstrittig. OB Michael Dambacher hob sie als Basis zukünftiger Begegnungen hervor, erklärte aber auch, dass für eine erfolgreiche Fortsetzung der Städtepartnerschaften neue Zielsetzungen notwendig sind. „Es gibt viele Themenfelder, wie die Mobilität oder den Klimaschutz, die uns gemeinsam betreffen und bei denen wir von den Erfahrungen der anderen profitieren können“, ergänzte Volker Grab. Mit einem Empfang im großen Saal des Langreser Rathaus mit zahlreichen Bürgern endete das Programm.

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