Kinderfeuerwehr geplant

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Bei der Hauptversammlung der Feuerwehr Wört wurden Steffen Rister (Vierter von links) für seinen 15-jährigen Dienst bei der Feuerwehr und Werner Hammer (Vierter von rechts) für seine 40-jährige Feuerwehrzugehörigkeit von Kommandant Klemens May (links) un
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: Die Freiwillige Feuerwehr Wört zeigt sich auch in der Corona-Zeit gut aufgestellt. Welche Herausforderungen 2022 bereit hält.

Wört. 

Die Freiwillige Feuerwehr in Wört verfügt über ein leistungsfähiges, einsatzbereites, gut eingespieltes Team. Das war auch während der Corona-Pandemie und im vergangenen Jahr stets gewährleistet. Das Durchschnittsalter der Einsatzmannschaft liegt bei 38 Jahren.

Zu der Hauptversammlung in der Gemeindehalle begrüßte der Kommandant der Wörter Feuerwehr, Klemens May, neben seinen eigenen Kameraden, auch die Kommandanten der Nachbarwehren. May berichtete, dass man im vergangenen Jahr zu insgesamt acht Einsätzen ausrückte. Darunter waren beispielsweise ein Brandeinsatz beim Schilfbrand in Wört, eine Leichenbergung, ein Einsatz bei einer Brandmeldeanlage und technische Hilfeleistungen. Die Feuerwehr Wört besteht derzeit aus insgesamt 37 Aktiven. Sieben Jungen und Mädchen zählt die Jugendfeuerwehr.

Die Hauptübung wurde gemeinsam mit dem örtlichen DRK abgehalten. Hier wurde der gute Leistungsstand der Freiwilligen Feuerwehr Wört sichtbar.

Die Weiterbildung der Feuerwehrkameraden verlief laut Klemens May in der Corona-Zeit sehr gut. Eine erfreuliche Nachricht konnte der Kommandant im weiteren Verlauf verkünden. „Wir wollen im September eine Kinderfeuerwehr aus der Taufe heben. In Stimpfach gibt es bereits seit ein paar Jahren eine Kindergruppe im Alter zwischen sechs und zehn Jahren. Dort wollen wir uns ein Bild von der Einrichtung machen und uns Tipps und Anregungen geben lassen.“

Der stellvertretende Jugendwart, Manuel Wolf berichtete, dass im vergangenen Jahr insgesamt 120 Stunden für die Jugendarbeit geleistet wurden.

Freude über Einsatzbereitschaft

Nach dem Vortrag des Leiters der Altersabteilung, Manfred Koch und der Entlastung der Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr Wört, sprach Bürgermeister Thomas Saur ein Grußwort. Er zeigte sich erfreut über die hohe Einsatzbereitschaft der Wörter Wehr. Die Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren soll weiter forciert werden. In Bezug auf den Krieg in der Ukraine sagte Saur: „Man muss damit rechnen, dass die 14 Flüchtlinge, die bereits in Wört sind, länger bei uns in der Gemeinde bleiben werden. Wahrscheinlich bekommen wir noch weitere Zuweisungen. Wir benötigen hier das ehrenamtliche Engagement der Bevölkerung. Kleider und Möbel werden sicherlich noch benötigt.“ Im Mitteilungsblatt werde ein entsprechender Aufruf ergehen, wo es genau Bedarf gibt, so Saur.

Kreisbrandmeister Otto Feil rief den Feuerwehrkameraden zu: „Viele Übungen sind der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. Bleibt bei der Stange und weiter aktiv, motiviert andere, denn es droht ein Schwund.“ Hauptbrandmeister Rainer Babbel, von  der Freiwilligen Feuerwehr Ellwangen, berichtete von einer zunehmenden Verrohung und Gewalt gegenüber den Rettungskräften. „Sie werden bespuckt und angegriffen und es wird ihnen die Arbeit zunehmend schwer gemacht, Einsatzkräfte werden behindert, dass kann einfach nicht sein.“ Die Politik müsse dagegen entschiedener vorgehen.

Ehrungen und Beförderungen:

Steffen Rister wurde für seine 15-jährige aktive Feuerwehrzugehörigkeit geehrt. Für seine 40-jährige Feuerwehrzugehörigkeit wurde Werner Hammer ausgezeichnet. Zum Hauptfeuerwehrmann wurde Rainer Schwarz befördert und zum Hauptlöschmeister Andreas Weidenbacher und Andreas Hankele. Zum Brandmeister benannt wurde Volker Höll. Sabrina Häbich und Tanja Schwarz wurden zu Feuerwehranwärterinnen benannt und in die aktive Wehr aufgenommen.  

Wir benötigen hier das ehrenamtliche Engagement.“

Thomas Saur, Bürgermeister Wört
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