Rotachnarren trotzen Virus

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Der Narrenbaum in Wört mit den Tafeln der Zünfte.
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Der Narrenbaum in Wört steht wieder an seinem angestammten Platz.

Wört. Mit viel Muskelkraft stemmten die Wörter Rotachnarren ihren Narrenbaum am Wochenende auf dem Dorfplatz in die Höhe. Trotz Corona und weiterhin hoher Inzidenzen hat man sich den Spaß nicht nehmen lassen und so kündet der Narrenbaum nun wieder von der Regentschaft der Narren in ganz Wört.

Genau vermessen wurde das Prachtexemplar natürlich auch. Etwas kürzer als sonst eigentlich üblich und zehn Meter misst er in diesem Jahr, an dem die zehn Tafeln der Wörter Faschingsclubs zur Zier hängen.

Besonders stolz ist man in Wört darauf mit die ersten in der Raumschaft gewesen zu sein, die mit der Tradition des Narrenbaumaufstellens begannen.

Der Cheforganisator des Wörter Faschings, Harald Salzer erklärt: „Gerade in der Corona-Pandemie ist es doch wichtig, dieses schöne alte Brauchtum weiter am Leben zu halten. Wir lassen uns von Corona jedenfalls nicht unterkriegen.“

Gestiftet hat den Wörter Narrenbaum in diesem Jahr Achim May und entstammt aus dem Wörter Wald.

Weitere Fasnachtstermine

Am Samstag, 26. Februar findet um 18.30 Uhr in der St. Nikloauskirche in Wört die Narrenmesse statt. Pfarrer Jens Kimmerle hält die Predigt. Am Faschingssonntag, 27. Februar, verkauft der Frauenchor um Viertel vor Acht selbst gebackene Faschingskrapfen, die man bei Harald Salzer in der Hauptstraße 87 zwischen 11 Uhr und 12.30 Uhr abholen kann.

Am Dienstag, 1. März wird schließlich der Wörter Narrenbaum in Stücken zugunsten der Evangelischen und Katholischen Kinderkirche auf dem Dorfplatz versteigert. ⋌Achim Klemm

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