Zufrieden mit der baulichen Entwicklung

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Ortschaftsrat Schrezheims Gremiums zu Besuch auf der Baustelle Kindertagesstätte: Anbau für Sozialräume entsteht.

Ellwangen-Schrezheim. Der gut 40 Jahre alte Kindergarten Schrezheim ist in den vergangenen Jahren mehrfach zur Baustelle geworden: Ein Bewegungsraum wurde angebaut, der Außenspielbereich neu gestaltet, eine U3-Betreuung und damit die Erweiterung zur Kindertagesstätte gemeistert, die Heizungsanlage auf eine Wärmepumpe umgerüstet und die Gruppenräume optimiert. Dabei wurde immer auf die energetische Ertüchtigung der Außenhaut geschaut, wie Stadtbauamtsleiterin Elisabeth Balk, Architektin Sonja Walter, Bauleiter Oliver Riek und Kindergartenleiterin Martina Schlegel-Hessel bei einem Vor-Orttermin dem Ortschaftsrat Schrezheim rückblickend erläuterten. Und aktuell läuft wieder eine Baustelle parallel zum Betrieb, die in den Schließungszeiten in den Sommerferien massiv vorangetrieben werden soll: Das undichte Flachdach über dem Saal im Zentrum des Gebäudes wird energetisch saniert, die WC-Anlage wird neu aufgebaut und es entsteht ein Massivholz-Anbau, in dem Sozial-, Personal- und Besprechungsräume erweitert werden. In der Decke wird auch die Verkabelung erneuert und die Nutzung des Saals wird optimiert. 

Ortsvorsteher Albert Schiele freute sich: „Das ist jetzt praktisch der dritte Bauabschnitt und die Einrichtung wird so ertüchtigt, dass sie für die Zukunft richtig gut dasteht.“ Alle Projektbeteiligten lobten das gute Zusammenspiel auch mit Betreuerinnen, Kindern und Eltern. Auf Nachfrage von Jürgen Lang zu Zeitplan und Kosten versicherten Walter und Riek, dass man optimistisch sei, trotz der aktuellen Materiallieferschwierigkeiten am Markt im Zeit- als auch im Kostenplan zu bleiben. „Wir haben früh ausgeschrieben, die Handwerker haben ihr Material teilweise schon im Hof“, sagte Walter. „Die Kosten liegen im Rahmen des Gremiumsbeschlusses, das ist erstaunlich positiv, da können wir uns glücklich schätzen“, sagte Klein. Mit Ende der Sommerschließzeit soll der Anbau bis auf Restarbeiten schon abgeschlossen sein.

Zwar war die nach wie vor problematische Parksituation auch Thema, Josef Kucher regte dazu an, Sperrzonen mit Farbmarkierungen auf der Straße anzuzeichnen. Aktuell sei die Lage durch die Baustelleneinrichtung eher entschärft, grundsätzliche ließe die Grundstücksgröße nicht mehr Parkraum zu und die gesetzlich geforderte Stellplatzzahl sei sogar übererfüllt, sagten Walter und Balk. Dass die Kinder derzeit in Containern – mit kindgerechten Sanitäranlagen – auf die Toilette müssen, sei sogar ein „Highlight“, sagte Schlegel-Hessel: „Die Kinder freuen sich, wenn sie alleine raus in den Garten aufs Klo dürfen.“ Die Baustelle sei für die Kinder eben auch eine interessante Abwechslung.

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