Zukunft Wald: Neue Azubis im Wallersteiner Forst

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Ausbildungsleiter Roland Ott und die Azubis Linus Penteker und Hannes Ganzenmüller.

Zwei junge Männer beginnen im Wallersteiner Forst ihre Ausbildung.

Oettingen-Wallerstein. Klimawandel und die Zukunft des Waldes sind vielen jungen Menschen ein wichtiges Anliegen. So auch den zwei angehenden Auszubildenden der Unternehmensgruppe Fürst Wallerstein im Bereich Forst. Es zieht immer mehr jungen Menschen zu traditionsbewussten, sehr bodenständigen Berufen. Es ist eine Leidenschaft für die Natur, eine Passion - aber auch echte Handwerkskunst, die den Beruf Forstwirt auszeichnet.

Zukunft Wald: Nicht reden, handeln

„Ich bin schon immer gerne draußen gewesen. Arbeiten in der Natur macht mir am meisten Freude“, sagt Azubi Hannes Ganzenmüller (20), der sich insbesondere auch für die technischen Aspekte des Berufs interessiert. „Die Natur, insbesondere der Wald, ist so vielschichtig und komplex. Das hat mich schon immer fasziniert.“ so Linus Penteker (19) zu seiner Ausbildungswahl. „Jeder redet über den Klimawandel und die Zukunft des Waldes. Wir wollen uns einbringen“ ergänzt er.

Die Abwechslung der Ausbildung und das Aufhalten in der Natur seien es gewesen, aber auch die Möglichkeit nach der Schule das lange Sitzen gegen ein aktiveres Fortbilden zu tauschen, die zwei jungen und motivierten Abiturienten den Entschluss fassen ließ, diesen spannenden Beruf des Forstwirts zu erlernen. Im Rahmen längerer Praktika konnten sich die angehenden Forstwirte ein genaues Bild ihrer künftigen Ausbildung machen.

In der Natur werden sie im Rahmen der verkürzten zweijährigen Ausbildung die Arbeit im Wald, vor allem aber auch die Erhaltung des Waldes und aller damit verbundenen Aufgaben erlernen. „Das Aufgabenspektrum der Forstwirte ist heute viel breiter und verantwortungsvoller als allgemein angenommen. Es ist nicht nur dicke Arme und Holz machen. Die angehenden Forstprofis wickeln Arbeitsaufträge mit mobiler IT ab, koordinieren selbstständig Einsätze von vollautomatischen Holzerntemaschinen, übernehmen Tätigkeiten der Revierleiter, arbeiten mit modernster GPS – Technik, Drohnen u.v.m. Und nach der Ausbildung gibt es mehrere attraktive Wege für den weiteren Berufsweg“ erläutert der Ausbilder, Forstwirtschaftsmeister Roland Ott, „und das alles in einem jungen Team in der herrlichen Natur“ fügt er mit einem Strahlen hinzu.

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