Nachruf

Zum Tode von Detlef Willand

+
Archivbild: Detlef Willand ( 2. v.r. bei einer Ausstellung in Neresheim)

Detlef Willand wurde am 13. Januar in seiner Heimatgemeinde Hirschegg/Kleinwalsertal beigesetzt.

Ellwangen/ Kleinwalsertal. Detlef Willand war in Ellwangen und seiner Umgebung sehr präsent. Diese Beziehung kam besonders durch seine Schwester Monika Willand, die langjährige Leiterin der Ellwanger Musikschule, zustande, die in Ellwangen lebt.

Willand hat so auch mehrfach in Ellwangen ausgestellt. Zum letzten Mal widmete ihm das Kulturamt aus Anlass seines 70. Geburtstages im Jahr 2005 eine Ausstellung im Palais Adelmann sowie einen Katalog. Zahlreiche seiner Arbeiten finden sich in Ellwanger Haushalten. Detlef Willand galt unbestritten als eine erste Adresse unter den Meistern des Holzschnitts. Sein grafisches Werk umfasst über 500 Blätter und annähernd 20 Bilderzyklen, ein Novum in der Geschichte des jüngeren Holzschnitts.

Seine Themen kreisten immer wieder um die Bestimmung des eigenen Standorts, um das Suchen und Finden, um Einsamkeit und das Geborgensein. Wiederholt hat Willand aber auch seine Heimat und das Brauchtum der Walser, ihre Sagen und Sprichwörter in den Mittelpunkt seiner Arbeiten gerückt und ihnen Ausdruck verliehen. Detlef Willand wurde am 13. Januar in seiner Heimatgemeinde Hirschegg/Kleinwalsertal beigesetzt. Er verstarb mit 86 Jahren.

Selbstportait mit Mütze

Zurück zur Übersicht: Ellwangen

WEITERE ARTIKEL

Kommentare